Intro (Ballade, ruhig)
Ich sitz hier in der Stille
Und hör mein Herz so laut
Alles dreht sich weiter
Nur meine Welt bleibt grau
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Strophe 1 (Rap, ruhig, erzählend)
Ich dachte, wir haben Zeit, Mama, ich war so naiv
Hab so viel auf später geschoben, weil ich dachte, du bleibst
Jetzt steh ich hier allein, in Räumen voller Erinnerung
Und merk, wie sehr man etwas braucht, wenn es plötzlich verschwindet
Ich komm nach Hause, ruf dein Hallo in die Luft
Und hoffe jedes Mal kurz, dass du antwortest, nur aus Gewohnheit, nur aus Wut
Weil ich nicht akzeptieren kann, dass das hier jetzt alles ist
Ein Haus, ein Schlüssel, Stille – und du fehlst
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Refrain (Ballade, groß)
Du hättest bleiben sollen, Mama
Ich würd alles dafür geben
Dich noch einmal zu sehen
Dich noch einmal zu halten
Ich würd alles dafür tauschen
Nur für einen Moment
Nur noch einen Atemzug
Wo du sagst, dass du mich kennst
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Strophe 2 (Rap, intensiver)
Warum du? Warum Krebs?
Warum gibt es für alles Heilung, nur dafür nicht?
Du hast gesund gelebt, du hast gekämpft wie ein Löwe
Und trotzdem kam er wieder und hat alles zerstört, ohne Logik
Krankenhaus, Hoffen, Bangen, Nächte ohne Schlaf
Und tief drin wusste ich schon, dass wir diesen Kampf verlieren, egal wie sehr ich dich trag
Das Schlimmste war nicht mal der Abschied
Sondern zu wissen, dass dein neues Leben gerade erst begann
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Refrain (Ballade, noch emotionaler)
Du hättest bleiben sollen, Mama
Es war doch gerade dein Moment
Rente, Freiheit, Reisen
Und dann endet alles so abrupt
Ich würd alles dafür geben
Wenn ich dich noch einmal spür
Nur ein letzter Arm um mich
Nur ein letztes „Ich bin hier“
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Strophe 3 (Rap, Vater-Teil – korrigiert, realistisch)
Und kaum hab ich dich verloren, fängt das Nächste an
Denn jetzt seh ich meinen Vater und merk, wie sehr er sich verliert mit der Zeit
Er kennt mich noch, er weiß, wer ich bin
Aber sein Kopf spielt ihm Streiche, und er merkt es selbst nicht
Er steht plötzlich auf, sagt, er ist verabredet
Läuft einfach los, obwohl niemand wartet
Er fragt Dinge, die keinen Sinn ergeben
Und ich seh in seinen Augen, dass da gerade Welten verrutschen
Ich will ihm helfen, wirklich, ich schwör
Aber er glaubt noch, er kann alles allein, wie früher
Und ich steh daneben, zwischen Verantwortung und Angst
Und frag mich, wie man das alles tragen kann
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Bridge (Rap, sehr ruhig / Spoken Word)
Manchmal fühl ich mich wie gefangen
Zwischen Sohn sein und Erwachsensein
Zwischen helfen wollen und entscheiden müssen
Und niemand fragt, wie es mir dabei geht
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Letzter Refrain (Ballade, reduziert, intim)
Mama, ich würd alles geben
Wenn ich dich noch einmal seh
Wenn ich dich noch einmal halte
Und sag, dass ich dich liebe
Ich weiß, das geht nicht
Und trotzdem wünsch ich’s mir jeden Tag
Weil kein Mensch jemals
Diese Lücke füllen kann
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Outro (Ballade, leise Hoffnung)
Ich trag dich in mir weiter
In allem, was ich bin
Und auch wenn ich oft nicht weiß, wie
Ich geh weiter – deinetwegen