Ich seh im Spiegel nur ein Schatten,
der nicht mehr weiß, wer er mal war.
In unsrem Zuhause, das war Schlachten,
wo Liebe nur noch Stacheldraht.
Ich zweifle an mir, jeden Morgen,
bin ich genug? Bin ich zu frei?
Die Stimme in mir will sich formen,
doch sie wird klein, sie wird vorbei.
Im Job verlier ich meinen Fokus,
die Kollegen fragen: „Was ist los?“
Freunde ruf ich nicht mehr an,
versteck mich tief in meinem Los.
Nein! Zu Gewalt in unsrem Bett,
nein zum Einsperren, nein zur Höll!
Nein zu Quälen, Foltern, Hetz,
zu maßloser Kontroll und Eifersucht so grell.
Nein zu toxischen Phasen, nein zum Diktat,
was ich anzieh – nein, das ist mein Recht!
Sag nein, bevor es dich zerbricht,
du bist frei – steh auf, mach’s Licht!
Ich frag mich täglich: „Bin ich falsch?“,
weil ich nicht passen will in dein Schema.
Selbstkritik frisst mich auf, ganz roh,
weiß nicht mehr, was richtig, was nur Drama.
Die Welt da draußen wird zu fern,
ich meid die Stimmen, die mich kannten.
Doch tief drin ruft eine Stimme: „Kern!“,
die sagt: „Du musst nicht mehr verbrannt.“
Es ist kein Liebe, was dich bindet,
es ist ein Käfig aus Angst und Schmerz.
Hör auf die Stille, die dich findet,
und sprich das Wort, das Heilung start:
Nein! Zu Gewalt in unsrem Bett,
nein zum Einsperren, nein zur Höll!
Nein zu Quälen, Foltern, Hetz,
zu maßloser Kontroll und Eifersucht so grell.
Nein zu toxischen Phasen, nein zum Diktat,
was ich anzieh – nein, das ist mein Recht!
Sag nein, bevor es dich zerbricht,
du bist frei – steh auf, mach’s Licht!