Ich lag wach in der Nacht, Decke schwer wie mein Herz
Gedanken laut, doch im Außen nur Stille und Schmerz
Keiner sieht was ich trag, weil ich immer funktionier’
Lächel nach außen, doch innerlich verlier ich mich hier
Jeder Schritt hat Gewicht, jeder Blick war zu viel
Hab gekämpft ohne Pause, doch verlor oft mein Ziel
Hab mich selbst nicht erkannt in dem Spiegel am Morgen
Augen leer, voller Druck, voller Zweifel und Sorgen
Hab gedacht ich zerbrech’, doch ich hab’s überlebt
Jede Narbe im Kopf hat mich stärker geprägt
Diese Stimmen im Kopf wollten mich kontrollier’n
Doch ich lernte mit Zeit, sie Stück für Stück zu verlier’n
Und ich weiß noch genau, wie ich kaum schlafen konnt’
Wie mein Herz viel zu schnell und mein Atem nicht kommt
Doch ich blieb, ich blieb steh’n, auch wenn alles zerfällt
Denn ich wusste tief drin, ich bin stärker als Welt
Für mein Kind, meine Frau, ich darf niemals fall’n
Ihre Augen geben Kraft, hör ihr Lachen noch hall’n
Alles was ich hier mach, ist nicht nur für den Ruhm
Es ist mehr als ein Spiel, es ist Leben, mein Blut
Heute wach ich auf und mein Kopf ist mal still
Keine Stimmen mehr laut, die mir sagen ich chill’
Ich bestimm meinen Weg, ich bestimm wer ich bin
Und aus Dunkelheit wurde ein Neuanbeginn
Ich hab gelernt, dass der Schmerz auch ein Lehrer sein kann
Dass du wachsen nur kannst, wenn du fühlst irgendwann
Dass die Nächte allein dich nicht brechen, nur form’n
Und aus Chaos im Kopf wird ein innerer Storm
Doch ich steh wieder auf, Bruder, stärker als je
Jeder Rückschlag war nötig, jetzt versteh ich den Weg
Und ich trag diesen Frieden jetzt tief in mir drin
Weil ich weiß, wer ich war und wer ich jetzt bin
Keine Angst mehr im Herz, keine Last auf der Brust
Hab den Kampf überlebt, aus dem Schmerz wurde Lust
Und ich lauf meinen Weg mit erhobenem Blick
Denn ich hab mich gefunden – Stück für Stück