Die Stahlseile singen ein Lied von deinem jämmerlichen, finalen Abstieg heute Nacht. Ich habe den Hauptschalter umgelegt und dich im dunklen Schacht zur Ruhe gebracht. Du dachtest, dein Dasein sei stabil, ein glänzender Palast aus Glas und Chrom. Doch Hardy kappt die Bremsen und demonstriert dir hier sein eigenes Axiom. Hängend im Fahrstuhl, gefangen zwischen den Etagen ohne Licht und ohne Luft. Weil mein markerschütternder Sound dich direkt in deine eigene, tiefe Grube ruft. Hätte ich dein Leben, würde ich mich lachend in den Fahrstuhl hängen, ganz elegant. Denn deine gesamte Existenz ist nur ein peinlicher, wertloser Gegenstand an der Wand. Du drückst den Alarmknopf, doch das Kabel ist schon lange durchgetrennt. Während mein unbarmherziger Rhythmus dir die letzte Hoffnung aus den Venen brennt. Ein klaustrophobischer Albtraum, die Wände kommen unaufhaltsam näher auf dich zu. Und dieses psychotische Unikat lässt dir ab heute in deinem Kerker absolut keine Ruh. Was nützt dir deine große Klappe, wenn der Boden unter deinen Füßen plötzlich nachgibt. Und Hardy über deinem Kopf die tonnenschwere Last mit einer Hand verschiebt. Du blickst nach oben durch das Gitter, siehst meine Fratze im trüben Mondschein stehen. Du weißt ganz genau, du wirst die Sonne da draußen nie wieder aufgehen sehen. Hängend im Fahrstuhl, das Gegengewicht rauscht mit rasanter Wucht an dir vorbei. Und durch den Beton der engen Wände dringt von dir kein einziger, lauter Schrei. Hätte ich dein Leben, würde ich mich lachend in den Fahrstuhl hängen, ohne mit der Wimper zu zucken. Während deine miesen Freunde sich panisch vor meiner brutalen Präsenz ducken. Du suchst nach einem Ausweg im Schaltplan, doch die Relais sind komplett blockiert. Weil mein genialer, bösartiger Verstand deine gesamte Infrastruktur im Hirn seziert. Ich ziehe den Hebel ganz langsam nach vorn, der freie Fall beginnt im selben Takt. Ich habe deine lächerliche Crew im Handumdrehen in handliche Pakete abgepackt. Ein surrealer Trip in die Tiefe, die Kabine vibriert vor blankem, nacktem Entsetzen. Weil meine unbrennbaren Zeilen neue, brutale Gesetze auf dem Asphalt werden setzen. Du hast dich mit dem falschen Architekten angelegt, das Fundament bricht einfach ein. Ab heute wirst du nur noch ein hässlicher Fleck auf dem Betonboden des Schachtes sein. Guck auf das Display, die Stockwerke rasen im Bruchteil von Sekunden komplett gegen Null. Und Hardy thront über der Ruine, eiskalt, absolut unantastbar und verdammt cool. Das Metall kreischt, die Kabine deformiert sich unter dem enormen Druck im Handumdrehen. Du kannst die Zeiger der Uhr ab jetzt nur noch rückwärts laufen sehen. Hängend im Fahrstuhl, das Urteil ist ohne jede Gnade vollstreckt. Ich habe dein feiges Gesicht mit einer dicken Schicht aus ewigem Staub bedeckt. Die Story findet ihr Ende im Kellergeschoss, wo die Dunkelheit dich ganz umschließt. Während du die bittere Wahrheit dieses Tracks mit jedem Atemzug schmerzhaft genießt.