Yeah…
Nächte lang wach, doch mein Kopf fliegt weit
Zwischen Schatten und Licht such ich Ewigkeit
Ich lauf durch Wolken, alles grau und schwer
Doch in mei’m Traum flieg ich höher als das Meer
Keiner hält mich fest, keiner zieht mich runter
Jede Narbe wird im Mondlicht bisschen bunter
Zwischen Asphalt und Sternen find ich Raum
Alles fällt auseinander — außer mein Traum
Straßen kalt, doch mein Herz bleibt warm
Hab gelernt aus Verlust wird manchmal Charme
Mama sagte: „Junge, glaub an dein Ziel“
Doch die Welt draußen macht aus Hoffnung ein Spiel
Freunde wurden Schatten in der Dunkelheit
Nur der Mond hört zu, wenn die Seele schreit
Ich trag Nächte wie Tattoos auf der Haut
Hab geweint, doch nach außen nie vertraut
Fenster offen, hör den Regen auf Beton
Jeder Tropfen klingt wie ein verlorener Ton
Aber tief in mir lebt noch dieses Feuer
Auch wenn jeder sagt: „Der Weg wird teuer“
Ich lauf durch Wolken, alles grau und schwer
Doch in mei’m Traum flieg ich höher als das Meer
Keiner hält mich fest, keiner zieht mich runter
Jede Narbe wird im Mondlicht bisschen bunter
Zwischen Asphalt und Sternen find ich Raum
Alles fällt auseinander — außer mein Traum
Hab Visionen wie Graffiti an der Wand
Will nur Freiheit, keinen goldenen Verband
Zeit rennt weiter wie ein Zug ohne Halt
Doch mein Wille bleibt jung, auch wenn ich alt werd bald
Seh die Kinder in den Blocks ohne Licht
Jeder kämpft, doch darüber redet man nicht
Darum schreib ich diese Zeilen in die Nacht
Damit irgendwer da draußen wieder lacht
Vielleicht bin ich verloren, vielleicht nur unterwegs
Zwischen Himmel und der Hölle eines Tageswegs
Doch solange meine Stimme noch erklingt
Weiß ich, dass der Traum in mir noch singt
Und wenn alles irgendwann zerbricht
Bleibt vielleicht nur Musik und bisschen Licht
Doch solange mein Herz noch laut schlägt im Raum
Leb ich weiter…
Für den Traum.