[Intro]
„Prod. Brian Music…“
Yeah…
Manchmal fühl ich mich nicht gemacht für diese Welt…
[Hook]
Ich will von der Erde gehen, einfach nur weg von hier,
weg von all den Stimmen, weg vom Chaos in mir.
Fühl mich fehl am Platz, als wär ich falsch sortiert,
und je mehr ich hier bleib’, desto mehr verlier’ ich mich.
[Part 1]
Alle reden von „bleib stark“, doch keiner sieht den Riss,
der sich durch mein Inneres zieht, wo die Farbe verblasst ist.
Ich geb’ mir Mühe mitzuhalten, doch ich fall’ aus dem Takt,
alle laufen voller Pläne – ich hab’ keinen, der mir passt.
Ich schrei’ nach einem Ort, der sich nach Heimat anfühlt,
nach ’nem Mensch, der nicht fragt, sondern einfach versteht.
Doch ich sitz’ in meinem Kopf wie in ’nem viel zu kleinen Raum,
Fenster zu, Tür blockiert, keine Luft, kein Vertrauen.
Und wenn ich sag „mir geht’s gut“, ist das meist nur Kulisse,
weil keiner hören will, was man wirklich vermisst.
Ich trag’ Masken auf Masken, bis ich selber nicht seh’,
wer ich bin, wer ich war – oder wer vor mir steht.
[Hook]
Ich will von der Erde gehen, einfach nur weg von hier,
weg von all den Stimmen, weg vom Chaos in mir.
Fühl mich fehl am Platz, als wär ich falsch sortiert,
und je mehr ich hier bleib’, desto mehr verlier’ ich mich.
[Part 2]
Bin müde von Erwartungen, die nie zu mir passten,
von „Du musst…“, „Sei so…“, „Mach das…“, doch wer fragt, was ich dachte?
Ich pass’ nicht in die Norm, also zieh’ ich mich zurück,
doch wer allein im Dunkeln sitzt, verliert schnell die Sicht.
Ich will nicht laut sein, will nur irgendwo leise existieren,
wo man schweigen darf und trotzdem nicht verliert.
Ein Platz weit weg von Vergleichen und Druck,
wo man niemandem beweisen muss, ob man reicht oder genug.
Ich sag nicht, dass ich geh’ – nur, dass ich nicht bleiben kann,
wenn sich alles nach ’nem Marathon auf nackten Sohlen anfühlt, Mann.
Und vielleicht ist dieses „Weg von hier“ nur der Wunsch nach Frieden,
nach einem Atemzug, der nicht brennt beim Lieben.
[Hook – Outro]
Ich will von der Erde gehen, einfach nur weg von hier,
nur für einen Moment Ruhe im Herz, nicht mehr im Revier
dieser rastlosen Welt, die mich ständig verliert –
vielleicht such’ ich nur ’nen Platz, an dem man mich spürt.