[Intro – nur Atem, Schluchzen, dann ganz leise]
…ich atme noch
aber ich bin nicht mehr hier
der Tag hat mich ausgelöscht
und vergessen, den Rest mitzunehmen
[Part 1 – Stimme zittert, bricht mehrmals]
14:47. Deine Nachricht. Drei Worte: „Es ist aus.“
Nicht mal ein „sorry“. Nicht mal mein Name.
Nur das.
Und plötzlich war da ein Loch, wo vorher mein ganzes Leben war
Ich bin hingefallen. Direkt in der Küche. Knie auf Fliesen.
Hab versucht, mich festzuhalten – am Schrank, an der Luft, an dir
Nichts hielt.
Du hast mich angesehen wie einen Fremden, der versehentlich reingekommen ist
„Ich fühl nichts mehr. Gar nichts.“
Ich hab gefragt: „War’s je echt?“
Du hast geschwiegen.
Das Schweigen hat lauter geschrien als jeder Schrei je könnte
Ich hab Blut geschmeckt – von meiner Lippe, die ich mir durchgebissen hab
um nicht zu betteln
Aber innerlich hab ich geschrien: BLEIB. BITTE. ICH STERBE GERADE.
[Hook – fast nur noch Weinen über den Beat]
Ein Tag… und ich wurde zu Asche in meinem eigenen Körper
Ein Satz… und du hast mich lebendig begraben
Ich riech dich immer noch in jedem Atemzug… ich erstick dran
Ein Tag… und Liebe wurde zu meiner persönlichen Hölle
für immer
[Part 2 – langsamer, stockend, als würde jedes Wort wehtun]
Danach hab ich mich nicht mehr bewegt. Stunden. Tage.
Lag da, wo du gestanden hast.
Hab den Boden geküsst, wo deine Füße waren
Weil es das Einzige war, was noch von dir übrig war
Nachts greif ich ins Leere neben mir
Und jedes Mal, wenn meine Finger nichts finden
fühlt es sich an, als würd mir das Herz neu rausgerissen
Ich hab dein Kissen umarmt, bis es nach nichts mehr roch
Dann hab ich geheult, weil selbst der Geruch mich verlassen hat
Ich rede mit dir. Immer noch.
Im Bad. Im Auto. Im Bett.
Sag dir, dass es mir leidtut
dass ich zu viel war, zu wenig, zu alles
dass ich alles gegeben hab und es trotzdem nicht gereicht hat
Und du antwortest nie.
Das ist das Schlimmste.
Die Stille, die sagt: Du bist ersetzbar.