Strophe 1
Du liegst neben mir, doch bist so weit
Deine Nähe fühlt sich an wie Zeit
Die stehen bleibt und nichts mehr sagt
Während mein Herz nach Wärme fragt
Ich hab gelernt, still zu sein
Nicht zu fordern, nicht zu schrei’n
Doch Schweigen frisst sich tief in mich
Und du merkst es einfach nicht
Pre-Chorus
Ich halt mich fest an dem, was war
Doch es wird jeden Tag weniger klar
Refrain
Ich will nicht fremdgeh’n, glaub mir
Ich weiß nur nicht, wie ich sonst überleb
Ich brauch Nähe, jemand der mich hält
Der mich begehrt in dieser kalten Welt
Alles, was du mir nicht mehr gibst
Jede Berührung, die du vergisst
Ich kämpf dagegen, so gut ich kann
Doch ich fühl mich hier nicht mehr lebendig an
Strophe 2
Da ist jemand, der meine Hände sieht
Der bleibt, wenn mein Lächeln zerbricht
Er fragt nicht viel, er hört einfach zu
Und plötzlich atme ich wieder ein Stück mehr als du
Ich hab nicht gesucht, was mich zerreißt
Es ist einfach da und bleibt
Und ich schäm mich für jedes Gefühl
Weil ich dich doch einmal lieben will
Pre-Chorus
Ich wollt nie zwischen Herzen stehn
Ich wollte nur nicht untergeh’n
Refrain
Ich will nicht fremdgeh’n, wirklich nicht
Doch dein Weg führt immer weiter weg von mir
Ich brauch Nähe, jemand der mich spürt
Der mich will, nicht nur verliert
Alles, was du mir nicht mehr gibst
Ist genau das, was mich jetzt bricht
Ich bleib dir treu, verliere mich dabei
Und frag mich, wie lange das noch geht
Bridge (nur Klavier, Violine setzt langsam ein)
Vielleicht ist Treue manchmal
Sich selbst nicht ganz zu verraten
Vielleicht ist Liebe manchmal
Zu merken, wann etwas fehlt
Ich will niemanden verletzen
Doch ich kann mich nicht mehr selbst vergessen
Letzter Refrain
Ich will nicht fremdgeh’n, ich bin müde vom Kampf
Zwischen Schuld und dem Wunsch, gehalten zu sein
Ich brauch Nähe, kein Versprechen, kein Ziel
Nur das Gefühl, dass ich dir noch was bedeut’
Alles, was du mir nicht mehr gibst
Trag ich still mit mir herum
Ich steh hier und weiß nicht weiter
Weil Lieben ohne Nähe langsam töten kann
Outro
Ich bleib noch einen Moment
Doch ich weiß nicht, wie lang
Ich brauch jemanden, der mich hält
Bevor ich ganz verschwind’.