Strophe 1]
27 Jahre gab ich dir alles,
mein Herz, meine Seele und mein Blut.
Doch plötzlich, nach so langer Zeit,
war ich nicht mehr gut genug.
Zwietracht, Neid und Gier
zerschnitt das Band der Gemeinschaft schier.
Gib Menschen Macht,
und sie zeigen ihr wahres Gesicht.
Gesammelte Erinnerungen und Werte
werden zerstört und erstickt wie das Licht.
Freundschaften brechen wie Zweige,
sterben und fallen ab.
Dass es wirklich einmal so weit kommt,
hätte damals keiner gedacht.
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[Refrain]
Doch erstickt auch die lodernste Flamme
und geht irgendwann aus,
steigt manchmal wie der Phönix
aus der Asche etwas viel Schöneres auf.
Egal wie laut ihr protestiert und schreit,
auch das größte Lügenkonstrukt wird verschluckt
durch die Macht der Zeit.
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[Strophe 2]
Gleichgesinnte spielen rum
mit wehrlosen Gedanken
und bringen so auch die vermeintlich stärksten
Wände zum Schwanken.
Ihr könnt schreien, ihr könnt toben,
ihr könnt euch selber feiern,
doch was einmal Wahrheit war,
lässt sich nicht ewig verschleiern.
Alle Vorwürfe, egal wie schwer,
uns zu zerstören schafft ihr nun nimmermehr.
Ihr wart es, die was Neues wollten
und fingt an, euch ins gemachte Nest zu setzen.
Aus Angst vor der Welt fangt ihr nun auch an zu schreien:
„Ihr seid die Besten!“
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[Strophe 3]
Die Lorbeeren anderer ernten
und dabei noch lachen,
doch im Inneren wisst ihr heimlich:
Ihr habt das nicht erschaffen.
Wir wollen nicht mit euch konkurrieren,
lasst einfach von uns ab,
bevor am Ende alle verlieren
und keiner mehr etwas davon hat.
Zu behaupten, ihr seid echt das Original,
ist für jeden intelligenten Menschen,
der ein wenig weiter denkt,
eine absolute Qual.
Ihr solltet dennoch nicht verzagen,
doch ab und zu vielleicht bei Wikipedia
Fremdwörter anfangen nachzuschlagen.
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[Refrain]
Egal wie laut ihr protestiert und schreit,
auch das größte Lügenkonstrukt wird verschluckt
durch die Macht der Zeit.
Und was heute noch so mächtig scheint,
verliert sich irgendwann im Wind.
Denn die Wahrheit braucht keine lauten Stimmen,
um zu zeigen, wer wir wirklich sind.
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[Bridge]
Ich für meinen Teil kann nur sagen:
Ich habe ihn gefunden, meinen Weg.
Und komme nicht mehr davon ab,
egal, wer mir oder was im Wege steht.
Verzweiflung, Lügen und Angst
bringen Menschen oft zum Schreien,
dabei verlieren sie sich meistens selbst
und sind am Schluss alleine.
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[Letzte Strophe]
Für uns zählen nur die inneren
und alten Werte.
Das gibt uns die Kraft
und Stärke.
Kehrt in euch
und verjagt gegen uns den Groll.
Wir waren einst ein Teil vom Ganzen,
und das war wundervoll.
Doch manchmal muss man weitergehen,
auch wenn etwas in Scherben fällt.
Manchmal zeigt erst die Zeit,
was wirklich zählt.
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[Outro]
27 Jahre gab ich dir alles,
mein Herz, meine Seele und mein Blut.
Und auch wenn es nicht mehr dasselbe ist –
wir wissen, was einmal war.
Und das kann uns keiner nehmen.
Alle unter einen Himmel ein Gedanke von vor hunderten von Jahren ,
Denkt drüber nach und hört auf euren Schatten
Nach zu jagen.