[Intro]
Roter Schein im Flur
eine Tüte, ein Blick, viel zu stur
Augen groß, Herz kalt
alles jagt, alles knallt
[Verse 1]
Weiße Spur aufm Glas, keine Nacht mehr klar
uns’re Hände voll Dreck, doch wir rennen hinterm Schein her
Zu viel Hass in der Brust, keiner fragt, wer hier fällt
jeder Zug wie ein Schnitt in die Haut von der Welt
Sirenen im Kopf, doch wir hören sie nicht
jeder Deal wie ein Schuss, jede Lüge ein Stich
Bruder sagt, es wird leicht, wenn du einmal beginnst
doch der Stoff frisst dein Herz, bis du selber verschwind’st
[Pre-Chorus]
Wie weit willst du noch geh’n?
wenn der Spiegel dich nicht kennt
Deine Pupillen erzählen
was du keinem mehr erwähnst
[Chorus]
Schnee auf dem Spiegel, Blut auf dem Geld
jeder Atemzug brennt, kalt wie die Welt
Wir tanzen im Dunkeln, so laut, bis es fällt
Schnee auf dem Spiegel, und keiner hält
Schnee auf dem Spiegel, und keiner hält
[Verse 2]
Kaltes Licht in dem Club, alles flimmert zu schnell
deine Nase voll Sturm, deine Seele wird hell
du lachst laut, doch dein Blick geht durch mich
siehst du Leichen im Takt oder nur noch dich?
Jeder Zug macht dich taub, doch die Gier bleibt laut
du erzählst, dass du fliegst, doch du fällst nur aus Haut
diese Bahn kennt kein Ende, nur ein schwarzes Ziel
eine Linie zu viel, und es wird plötzlich still
[Pre-Chorus]
Wie weit willst du noch geh’n?
wenn dein Atem nur noch brennt
Deine Hände, sie erzähln
was dein Mund längst nicht mehr nennt
[Chorus]
Schnee auf dem Spiegel, Blut auf dem Geld
jeder Atemzug brennt, kalt wie die Welt
Wir tanzen im Dunkeln, so laut, bis es fällt
Schnee auf dem Spiegel, und keiner hält
[Chorus]