[1. Strophe]
Hinter Fenstern, hoch und klein,
brennt ein Licht so kalt und rein.
Dort steht sie, ganz ohne Kleid,
die Schatten tanzen sanft und weit.
[Pre-Chorus]
Er sitzt im Dunkeln, hält sich still,
sein Herz schlägt schneller, wenn er will.
[Chorus]
Nur ein Blick, ein stummer Schrei,
die Ferne macht ihn nicht mehr frei.
Nur ein Blick, so heiß, so schwer,
doch seine Hände bleiben leer.
[2. Strophe]
Seine Hände fest umschlossen,
sein Verlangen unverdrossen.
Die Wand ist dünn, die Nacht ist stumm,
Gedanken schreien, er bleibt stumm.
[Pre-Chorus]
Die Finger zittern, Herz so schwer,
doch näher kommt er niemals mehr.
[Chorus]
Nur ein Blick, ein stummer Schrei,
die Ferne macht ihn nicht mehr frei.
Nur ein Blick, so heiß, so schwer,
doch seine Hände bleiben leer.
[Bridge]
Die Jahre zieh’n, er bleibt zurück,
Gefangen in dem Augenblick.
Die Sehnsucht fault, sie frisst ihn auf,
bis nichts mehr bleibt als schwarzer Rauch.
[Chorus]
Nur ein Blick, ein stummer Schrei,
die Ferne macht ihn nicht mehr frei.
Nur ein Blick, so heiß, so schwer,
doch seine Hände bleiben leer.
[Outro]
Hinter Fenstern, hoch und klein,
brennt kein Licht – sie ist allein.
Er schaut nicht mehr, die Nacht ist kalt,
sein Schatten liegt am Fensterrand.