[Verse 1]
Allein durch die Nacht, ich bleib wach
Zu viele Worte, doch niemand fragt
Mein Herz tut weh, aber ich trag es
Wie ein Gewicht, das mich stark macht
Große Stadt, ich zieh meine Kreise
Fenster vorbei, und ich bleib leise
Ich seh mein Spiegelbild in jeder Scheibe
Und frag mich, warum ich hier noch bleibe
[Pre-Chorus]
Und wenn der Mond über Beton geht
Weiß ich, dass alles nur kurz steht
Ich renn dem Sinn hinterher
Doch er wird kleiner, wird leer
[Chorus]
Sag mir, wohin ich geh
Wenn keiner meinen Namen versteht
Sag mir, wohin ich fall
Wenn meine Seele so leise schreit
Allein, allein
Durch die Nacht, durch die Nacht
Allein, allein
Bis mein Herz wieder atmet, wieder wacht
[Verse 2]
Ich kenn die Dächer, die kalten Bahnsteige
Die stillen Blicke, die mich klein zeigen
Zu viel Verlust in meinen Taschen
Zu viel Gewicht in meinen Schatten
Ich will nur fühlen, dass ich noch leb
Dass es noch etwas gibt, das mich hebt
Vielleicht ist Glück nur ein kurzer Ort
Und wir verlern'n ihn sofort
[Pre-Chorus]
Und wenn der Morgen mich wieder trifft
Trag ich die Risse wie ein Gedicht
Ich such mich selbst in der Dunkelheit
Und was ich find, ist nur die Zeit
[Chorus]
Sag mir, wohin ich geh
Wenn keiner meinen Namen versteht
Sag mir, wohin ich fall
Wenn meine Seele so leise schreit
Allein, allein
Durch die Nacht, durch die Nacht
Allein, allein
Bis mein Herz wieder atmet, wieder wacht
[Bridge]
Vielleicht ist Leben nur ein Gang
Durch Regen, Lärm und einen langen Klang
Ich bleib trotz allem aufrecht hier
Auch wenn ich mich verlier in mir
[Final Chorus]
Sag mir, wohin ich geh
Wenn keiner meinen Namen versteht
Sag mir, wohin ich fall
Wenn meine Seele so leise schreit
Allein, allein
Durch die Nacht, durch die Nacht
Allein, allein
Bis mein Herz wieder atmet, wieder wacht