Puls bei einhundertachtundzwanzig.
Licht schneidet durch Beton.
Kein Gedanke.
Nur Bewegung.
Nacht liegt schwer auf meiner Haut,
Maschinen atmen gleichmäßig.
Strom fließt durch die Venen,
alles andere verliert Gewicht.
Herzschlag synchron mit dem System,
kein Zurück, nur noch Jetzt.
Stampf.
Drück.
Fall hinein.
Bass zerlegt die Stille,
Schwarz wird hell,
Zeit implodiert.
Wir sind der Takt,
wir sind der Druck,
wir sind das, was bleibt.
Härter – tiefer – weiter,
härter – tiefer – weiter.
Kein Name, kein Gesicht,
nur Frequenz.
Augen leer, doch wach,
Gedanken löschen sich selbst.
Körper folgt Befehlen,
die niemand gegeben hat.
Schweiß auf Stahl,
Atem im Loop.
Kontrolle ist Illusion,
Bewegung ist Gesetz.
Kein Gefühl, kein Ziel,
nur Signal.
Bass auf Anschlag,
Grenze überschritten.
Ich zerfalle in Schall.
Stillstand existiert nicht,
nur langsamer Druck.
Die Nacht hört zu
und antwortet.
Drück es rein,
bis nichts mehr bleibt.
Wir tanzen nicht,
wir funktionieren.
Härter.
Tiefer.
Endlos.
Wenn der Beat endet,
beginnt die Stille zu schreien.