Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang
mit meinem Herrn.
Plötzlich spielte ein paar Bilder
aus meinem Leben.
Der HERR ist mein Hirte;
mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf
einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele;
er führet mich auf rechter Straße
um seines Namens willen.
zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.
Das letzte Bild blickte ich und erschrak,
Nur eine Spur zu sehen.
Und das waren gerade
die schwersten Zeiten meines Lebens.
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir
einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt
mit Öl und schenkest mir voll ein.
Besorgt fragte ich den Herrn:
„Herr, klär mich bitte auf.
Warum hast du mich alleingelassen,
als ich dich am meisten brauchte?"
Da antwortete er: „Mein liebes Kind,
ich liebe dich und
werde dich nie alleinlassen,
erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen."
Glücklich und zufrieden sag ich:
Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang und ich werde bleiben im Hause meines HERRN immerdar.