Strophe 1Sie haben Steine auf meinen Weg gelegt,gesagt, dass keiner meinen Namen trägt.Sie wollten sehen, wie ich untergeh',doch jede Narbe zeigt, dass ich noch steh'.
Ich hab' gelernt, dem Sturm ins Herz zu seh'n,auch wenn die Schatten niemals ganz vergeh'n.Die Welt war kalt, die Türen fielen zu,doch tief in mir fand ich den Mut dazu.
Pre-RefrainUnd wenn die Nacht kein Ende kennt,weil jeder Traum im Feuer brennt,dann hör mein Herz – es schlägt noch laut,weil Hoffnung niemals ganz verstaubt.
RefrainIch steh noch hier, obwohl der Wind mich traf,obwohl die Welt mir jede Antwort nahm.Mein Herz zerbrach tausendmal im Licht,doch meine Seele bricht daran noch nicht.
Ich fall', ich kämpf', ich steh' wieder auf,egal, wie schwer der Weg auch laufen mag.Denn jeder Schmerz hat mich nur stärker gemacht –und aus den Tränen wurde neue Kraft.
Strophe 2Es gab Momente voller Einsamkeit,Sekunden ohne Sinn und ohne Zeit.Doch irgendwo in meinem tiefsten Seinflüsterte eine Stimme: "Du bist nicht allein."
Ich trag die Narben wie ein Ehrenkleid,sie erzählen von verlorener Zeit.Doch keine Wunde nimmt mir meinen Traum,denn Hoffnung wächst selbst aus dem kältesten Raum.
BridgeVielleicht versteht mich heute niemand mehr,vielleicht erscheint der Weg unendlich schwer.Doch eines Tages schaut die Welt zurückund sieht: Aus Schmerz entstand mein größtes Glück.
Letzter RefrainIch steh noch hier – mit offenem Gesicht,kein Hass der Welt zerbricht mein inneres Licht.Ich heb den Kopf, egal was morgen kommt,weil jede Träne irgendwann verstummt.
Und wenn mein Herz am Ende leise spricht,dann sagt es nur: "Vergiss dich selber nicht."Denn wer sich selbst im Dunkeln nie verliert,ist der, der schließlich wirklich triumphiert.
OutroIch steh noch hier.Nicht, weil das Leben einfach war.Sondern weil ich niemals aufgehört habe,an das Licht hinter der Dunkelheit zu glauben.