[Intro]
[lange Hallfahne, tiefer Bass schwillt an]
Dunkle Stadt, kaltes Glas
Blutgeruch im Treppenhaus
Echo in den Wänden
Keiner will was kennen
[Verse 1]
Stiefel auf Beton, ich hör nur Knacken
Schultern voll Geschichten, alle schwarzen Akten
Blick wie Stahl, Herz wie Stein
Keiner kommt hier sauber rein
Knöchel rot, doch die Faust bleibt trocken
Teufel in den Augen, Engel schon geflohen
Keiner stellt Fragen, nur wer heute fällt
Regeln wie Narben, geschrieben in die Welt
[Chorus]
Gewalt in mein’n Venen, ich atme nur Hass
Wenn es knallt, wird es leise, alle Farben nur Schwarz
Brutal, brutal, alles dreht sich zu schnell
Ich seh Rot, ich seh Rot, ich seh Rot, kein Appell
[Verse 2]
Tritte zählen Takte, jeder Schlag ein Takt
Nasen brechen, Lippen platzen, alles wird verpackt
Lachen klingt wie Husten, Zähne auf dem Stein
Schuhe wischen Spuren, Sonne darf das nie mehr sehn
Banden wie Familie, doch die Liebe frisst
Jeder will nach oben, bis er unten ist
Straßen sind die Richter, keiner bleibt verschont
Du gewinnst ein’n Ruf, doch verlierst dein’n Horizont
[Chorus]
[Bridge]
[flüsternde, gepitchte Vocals]
Frag mich, wer ich wär, ohne diesen Krieg
Ohne jede Narbe, ohne diesen Sieg
Doch dann seh ich Hände, seh das alte Spiel
Brutalität im Spiegel, das ist viel zu viel
[Chorus]