(Strophe 1 – Die Anfänge)
In einem Land, das fiel im Krieg,
lag Wut in jeder Straße.
1919, DAP – ein kleiner Kreis,
mit Hass in der Parole.
Sie suchten Schuld, sie suchten Macht,
ein Führer trat hervor.
Ein Mann mit Worten, laut und hart –
die Tore öffnet’ er aus Zorn.
(Refrain)
Aus dem Schatten geboren,
aus Narben und verlor’nem Stolz.
Sie säten Hass in müde Seelen,
und ernteten Gewalt und Tod.
Ein Volk verführt, ein Land gebrochen,
die Menschlichkeit verlor’n.
Nie wieder soll das Dunkel
aus unserm Herzen neu entsteh’n.
(Strophe 2 – Aufstieg der NSDAP)
Sie schrien vom Leid, vom Vaterland,
versprachen neue Zeiten.
Die Krise kam, die Hoffnung sank –
und viele fielen auf sie rein.
Die Massen folgten blind dem Ruf,
die Freiheit starb im Licht.
Das Reich entbrannte in Parolen,
die Wahrheit wich der Pflicht.
(Refrain)
Aus dem Schatten geboren,
aus Narben und verlor’nem Stolz.
Sie säten Hass in müde Seelen,
und ernteten Gewalt und Tod.
Ein Volk verführt, ein Land gebrochen,
die Menschlichkeit verlor’n.
Nie wieder soll das Dunkel
aus unserm Herzen neu entsteh’n.
(Bridge – Die Verfolgten)
Sie nahmen Namen, nahmen Leben,
machten Nachbarn zu Feind und Ziel.
Sie bauten Zäune, Mauern, Lager –
aus Willkür, Hass und kaltem Spiel.
Sechs Millionen wurden Asche,
die Schreie hall’n bis heut zurück.
Die Schuld vergeht nicht mit der Zeit –
Erinnerung ist unser Blick.
(Letzter Refrain – Mahnung und Hoffnung)
Aus dem Schatten geboren,
doch Licht kann neu entsteh’n.
Wenn wir erinnern, wenn wir sprechen,
wenn wir gemeinsam weitergeh’n.
Nie wieder blind, nie wieder leise,
nie wieder Hass als Thron.
Nie wieder soll das Dunkel
aus unserm Herzen neu entsteh’n.
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