Den ries’gen Strauß hast du mir überreicht
Und zärtlich mir ins Ohr dabei gesprochen:
„Mein Herz, für dich ist dieser Strauß geweiht!
Die Blumen welken, doch Gefühle – nein!“
Doch nie geglaubt hab ich an ew’ge Liebe!
Mit dir war’s lustig, heiß das Blut durchzuckt!
Denn Liebe? Nur ein Traum! Nur Fantasie!
Nie kann sie ewig dauern!
Nein, das tut sie nicht!
Doch eines Tages war die Glut verflogen,
Alles nur noch kalt und ohne Schwung.
Du sagtest: „Sieh, der Strauß ist welk geworden,
Vergib, mein Herz, die Liebe – sie ist fort!“
Doch nie geglaubt hab ich an ew’ge Liebe!
Mit dir war’s lustig, heiß das Blut durchzuckt!
Denn Liebe? Nur ein Traum!
Nur Fantasie!
Nie kann sie ewig dauern!
Nein, das tut sie nicht!
Ich weinte nicht, wozu denn auch in Tränen?
Ich fand zurück zu Glück und neuem Mut!
Ein And’rer schenkt mir längst schon neue Blumen,
Vergessen bist du, all mein Leid – es ruht!
Doch nie geglaubt hab ich an ew’ge Liebe!
Mit dir war’s lustig, heiß das Blut durchzuckt!
Denn Liebe? Nur ein Traum!
Nur Fantasie!
Nie kann sie ewig dauern!
Nein, das tut sie nicht!