Deine Schmerzen sind mir egal? Nein, ich spür meine eigenen,
Tränen laufen mein Gesicht hinab in stillen Schweigereihen.
Niemand sieht sie, keiner merkt, wie tief sie brennen,
Freunde kommen, Freunde gehen, um dich dann im Stich zu lassen, zu verschwenden.
Sie lügen dir ins Herz, als wärst du nichts für sie,
ich such nach Nähe auf Snap, doch fremde fühlen sich nie wie Familie.
Ich nenn sie Freundin, doch sie geben mir nichts zurück,
es ist nicht echt, keine Verbindung, nur ein kurzer Blick.
Ich hab keine Freunde, so ist es nun mal wahr,
ich würd lieber im Abgrund versinken als zu steh’n vor dieser Schar.
Man sieht den Schmerz nicht, doch er wohnt in mir drin,
Geschwister akzeptieren mich nicht, Eltern reden nur, was sie denken, ohne Sinn.
Ich lieb die Familie – Freunde nicht, das tut weh,
Schmerzen kommen und gehen, Gefühle bleiben und steh’n im Weg.
Viele tun so als wär’n sie Opfer in diesem Spiel,
doch am Ende bist du selbst das Opfer, und das wiegt zu viel.
Man braucht Hilfe, doch niemand kommt dir nah,
du gibst dich hin, doch niemand zählt, was du für sie tatst, Jahr für Jahr.
Du strengst dich an, doch keiner versteht dein Schweigen,
du kannst dich nicht wehren, zu viele Jahre ließ man dich alleine leiden.
Sie sagen „Eltern, Lehrer, klärt es ruhig“,
doch ich werd es nicht – mein Mund bleibt stumm, mein Herz bleibt scheu.
Ich hab keine Freunde, so ist es nun mal wahr,
ich würd lieber im Abgrund versinken als zu steh’n vor dieser Schar.
Man sieht den Schmerz nicht, doch er wohnt in mir drin,
Geschwister akzeptieren mich nicht, Eltern reden nur, was sie denken, ohne Sinn.
Ich lieb die Familie – Freunde nicht, das tut weh,
Schmerzen kommen und gehen, Gefühle bleiben und steh’n im Weg.
Viele reden, viele meinen, sie wüssten, was gut ist zu tun,
doch ich sag nichts mehr – ich hör nur zu.