Liebe / Hass
[Strophe 1]
Ich hab dich geliebt bis ich mich verlor,
hab jede Warnung überhört.
Du warst das Feuer unter meiner Haut,
das viel zu hell und viel zu laut.
Ich hab für dich den Stolz verbrannt,
mein Herz in deine Hand gespannt.
Du sagtest „Bleib“, doch meintest „Geh“,
und ich tat so, als würd’s nicht weh.
[Pre-Chorus]
Du ziehst mich an wie ein Magnet,
doch stößt mich weg, wenn’s tiefer geht.
Und jedes Mal, wenn ich zerbrech,
komm ich zurück – zu dir zurück.
[Refrain – große Hook]
Ich liebe dich – ich hasse dich,
zwei Herzen schlagen hier in mir.
Du bist mein Himmel und mein Stich,
mein schönster Krieg in mir.
Ich liebe dich – ich hasse dich,
du machst mich stark und machst mich klein.
Zwischen Feuer und Abgrund lieg ich
und will trotzdem bei dir sein.
[Strophe 2]
Du brauchst mich nur, wenn ich geh,
doch wenn ich bleib, tust du mir weh.
Du sagst, du hast Angst vor Gefühl,
doch spielst mit meinem viel zu kühl.
Ich war dein Halt in dunkler Nacht,
hab dich größer, stärker gemacht.
Doch alles, was von uns noch bleibt,
ist diese Sucht nach Zweisamkeit.
[Pre-Chorus]
Du sagst, ich bin dein Zuhause,
doch lässt mich draußen vor der Tür.
Ich schrei so laut in deine Stille,
doch alles dreht sich nur um dich.
[Refrain]
Ich liebe dich – ich hasse dich,
zwei Herzen schlagen hier in mir.
Du bist mein Himmel und mein Stich,
mein schönster Krieg in mir.
Ich liebe dich – ich hasse dich,
du machst mich stark und machst mich klein.
Zwischen Feuer und Abgrund lieg ich
und will trotzdem bei dir sein.
[Bridge – ruhig beginnend, steigernd]
Vielleicht ist das hier keine Liebe.
Vielleicht ist das Besessenheit.
Vielleicht sind wir nur zwei Verlierer
auf der Flucht vor Ehrlichkeit.
Ich hasse, dass ich dich noch brauche.
Ich hasse, dass ich dich versteh.
Ich hasse, dass mein Herz noch hofft,
obwohl ich längst schon untergeh.
[Letzter Refrain – größer, entschlossener]
Ich liebe dich – ich hasse dich,
doch heute brech ich endlich aus.
Du warst mein Feuer, mein Gericht,
mein schönstes Chaos, mein Zuhause.
Ich liebe dich – doch mehr mich jetzt.
Genug geblutet für dein Spiel.
Zwischen Liebe und Hass verletzt –
doch diesmal geh ich.
Und komm nicht mehr zurück zu dir.