Du glaubst,
ich merke nicht,
wie dein Gift mich still zerfrisst.
Ich habe geschwiegen,
zu lange,
bis mir der Atem im Schatten stockte.
Ich habe die Tage wie Geister vergehen sehen,
Narben gezählt,
die niemand sieht.
Aus Angst habe ich geschwiegen,
doch innerlich habe ich nach Licht geschrien.
Ich habe mein Herz genommen und mich von seinem Ende abgewandt.
Meine Flucht war kein Fehler,
es war mein letzter Schrei.
Ich rannte durchs Feuer,
bis ich endlich frei war.
Kein Zurück,
kein Bedauern, du selbst hast mich verbannt.
Jetzt stehe ich auf den Ruinen meines eigenen Geistes.
Jetzt atme ich wieder – tief und rein.
Die Stille singt von dem,
was ich verloren habe.
Doch im Schmerz lebt mein Mut,
mein Weg beginnt mit meinem Blut.
Meine Flucht war Befreiung,
nicht Schwäche,
nicht Verrat.
Ich befand mich auf dem dunkelsten Pfad.
Kein Zurück,
kein Bedauern,
nur die Wahrheit in meinen Händen.
Jetzt schreibe ich meine Zukunft in flammenden Gewändern.