[ musikstil: Xavier Naidoo]
[Intro – leise, gesprochen]
Ich habe gesucht,
doch nicht immer am richtigen Ort.
[Verse 1]
Ich ging zu weit, um noch zurückzusehn
Hab gehofft, man könne ohne Wurzeln stehn
Hab geglaubt, der Lärm sei meine Kraft
Und nicht gemerkt, wie Stille Wahrheit schafft
Ich trug mein Herz wie einen Stein
Zu schwer, um ehrlich leicht zu sein
Hab Worte gehört, doch nicht verstanden
Hab mich selbst in mir verloren, zwischen Mauern und Rändern
[Pre-Hook]
Je mehr ich wollte,
desto weniger blieb.
[Hook]
Zwischen Licht und Staub steh ich hier
Nicht ganz verloren, nicht ganz bei mir
Zwischen Zweifel und Vertrauen
Lern ich langsam wieder zu glauben
Zwischen dem, was war, und dem, was bleibt
Wird meine Angst zu Ehrlichkeit
Ich fall nicht tiefer, ich komm näher ran
An das, was ich wirklich sein kann
[Verse 2]
Ich hab zu oft geschwiegen aus Angst vor dem Preis
Hab mich angepasst, damit man mich mag
Hab mich verbogen, um nicht zu zerbrechen
Und dabei verlernt, mit mir selbst zu sprechen
Ich suchte Halt in fremden Händen
Statt mich mir selbst zuzuwenden
Doch jede Tür, die ich im Außen fand
War innen längst schon angebrannt
[Pre-Hook]
Vielleicht war der Weg nie falsch
Nur mein Blick war zu eng.
[Hook]
Zwischen Licht und Staub steh ich hier
Nicht ganz verloren, nicht ganz bei mir
Zwischen Zweifel und Vertrauen
Lern ich langsam wieder zu glauben
Zwischen dem, was war, und dem, was bleibt
Wird meine Angst zu Ehrlichkeit
Ich fall nicht tiefer, ich komm näher ran
An das, was ich wirklich sein kann
[Bridge – ruhig, fast gebetet]
Wenn ich falle, fang mich nicht auf
Lass mich lernen, wie man steht
Nimm mir das, was mich beschwert
Doch lass mir das, was weitergeht
Ich brauch kein Zeichen aus der Ferne
Nur den Mut, mir selbst zu hörn
Wenn Wahrheit weh tut, bleib ich hier
Ich lauf nicht weg vor mir
[Verse 3]
Ich hab erkannt: Nicht jede Nacht ist Flucht
Manche Dunkelheit ist Ruf
Nicht jeder Schmerz will mich zerstören
Manche lehren mich, zu mir zu gehören
Was ich suchte, war nie laut
Es war leise, tief vertraut
Und jetzt, wo alles fragil erscheint
Fühl ich mich zum ersten Mal gemeint
[Final Hook]
Zwischen Licht und Staub geh ich los
Nicht mehr sicher, doch nicht mehr bloß
Zwischen Angst und Zuversicht
Verlier ich mich selbst nicht
Zwischen Fallen und Versteh’n
Darf ich neu in mir entsteh’n
Ich bin nicht fertig, nicht am Ziel
Doch ich weiß wieder, was ich fühl
[Outro – gesprochen]
Vielleicht war ich nie verloren.
Vielleicht war ich nur unterwegs.