(Strophe 1)
Der Tag beginnt, doch du bist fort,
ich such dich an jedem vertrauten Ort.
Dein Schatten steht noch in der Tür,
so nah, so fern, so fehlst du mir.
(Pre-Chorus)
Und jedes Echo deiner Schritte
verblasst ein Stück in meinem Raum,
doch ich halt fest an deinem Blick,
an jedem Bild, an jedem Traum.
(Chorus)
Trauer ist ein leiser Fluss,
der durch mein Herz für immer muss.
Er rinnt durch Stunden, kalt und schwer,
ich frag mich oft: „Kommst du noch mal her?“
Doch tief in mir, da weiß ich’s längst:
Was bleibt, wenn du fehlst, sind wir –
in all der Zeit, die uns geschenkt.
(Strophe 2)
Ich trag dein Lachen wie ein Licht,
manchmal tröstet’s – manchmal bricht’s.
Die Welt dreht weiter, viel zu schnell,
mein Himmel bleibt heute grau und hell.
(Pre-Chorus)
Und wenn der Wind durch Fenster weht,
fühlt’s sich an wie ein kleines Zeichen,
als würdest du mir sagen: „Geh…
auch wenn die Wege einsam schleichen.“
(Chorus)
Trauer ist ein leiser Fluss,
der durch mein Herz für immer muss.
Er rinnt durch Stunden, kalt und schwer,
ich frag mich oft: „Kommst du noch mal her?“
Doch tief in mir, da weiß ich’s längst:
Was bleibt, wenn du fehlst, sind wir –
in all der Zeit, die uns geschenkt.
(Bridge)
Vielleicht heilt Zeit die offenen Stellen,
doch Narben bleiben trotzdem hell.
Und jede zeigt ein Stück von dir,
ein Stück von uns, ein Stück von hier.
(Letzter Chorus)
Trauer läuft und läuft und läuft,
doch irgendwann wird sie zu Gold.
Zu dem, was trägt, zu dem, was hält,
wenn wieder Dunkelheit mich fällt.
Und tief in mir, da weiß ich’s jetzt:
Was bleibt, wenn du fehlst, ist Liebe –
und die geht niemals weg.