Strophe 1
Ein Raum voll Licht, doch keiner sieht’s,
der Tag vergeht wie ein Gedicht.
Wir rennen blind, dem Morgen zu,
und fragen nie: „Wofür? Wozu?“
Die Zeit spielt leise, Ton für Ton,
auf einem Flügel aus Beton.
Doch irgendwann bleibt alles still –
kein Klang mehr da, nur das, was will.
Refrain
Wie ein stummes Klavier
steht das Leben vor mir.
So schön und zerbrechlich –
aus Licht und aus Nacht.
Und der Tod – er ist hier,
nicht fern, sondern nah,
flüstert leis: „Vergiss nie,
was du heute noch hast.“
Strophe 2
Ein Lachen hallt, ein Blick verweht,
die Spuren gehen, was bleibt vergeht.
Wir tanzen leicht auf dünnem Eis,
und glauben, dass uns nichts zerreißt.
Doch jedes Lied hat ein Refrain,
und irgendwann wird es verweh’n.
Dann bleibt nur Stille, ohne Klang –
doch vorher sing, so laut du kannst!
Refrain
Wie ein stummes Klavier
steht das Leben vor mir.
So schön und zerbrechlich –
aus Licht und aus Nacht.
Und der Tod – er ist hier,
nicht fern, sondern nah,
flüstert leis: „Vergiss nie,
was du heute noch hast.“
Bridge
Zwischen Anfang und Ende
liegt nur ein Moment.
Mach ihn zu Gold,
solang er noch brennt.
Refrain
Denn das stumme Klavier
klingt in dir und in mir.
Es spielt, wenn wir lieben,
wenn ein Herz für uns lacht.
Und der Tod – er ist hier,
doch er nimmt uns nichts mehr,
wenn wir leben in Tönen
voller Sehnsucht und Licht.