(Strophe 1)
Im Dunkel des Kabinetts, ein altes Buch offen,
Faust sucht die Wahrheit, seine Seele glüht.
Ein schwarzer Pudel schmiegt sich, blickt in sein Aug',
Doch etwas Fremdes in ihm, das Herz verkündet.
(Refrain)
Der Schatten des Zweifels schleicht, wie Nachtnebel sacht,
Wahrheit und Lüge verweben sich zur Tracht.
Pudel seltsam, Pudel unheimlich, ein Geheimnis trägt,
In seinen bodenlosen Augen, die Tiefe spricht.
(Strophe 2)
Fell schwärzer als die Nacht, der Blick in Flammen steht,
Faust weicht zurück in Angst, der Verstand ihm rät:
"Das ist kein Hund, ein böser Dämon hier,
Der kam für deine Seele, die in Dunkelheit verliert."
(Refrain)
Der Schatten des Zweifels schleicht, wie Nachtnebel sacht,
Wahrheit und Lüge verweben sich zur Tracht.
Pudel seltsam, Pudel unheimlich, ein Geheimnis trägt,
In seinen bodenlosen Augen, die Tiefe spricht.
(Brücke)
Und wie der Dunst verweht, der Pudel schwindet,
Stattdessen Mephisto vor ihm sich befindet.
Mit teuflischem Grinsen, er zu Faust spricht:
"Ich bin hier, um zu erfüllen, was dein Herz ersehnt."
(Refrain)
Der Schatten des Zweifels schleicht, wie Nachtnebel sacht,
Wahrheit und Lüge verweben sich zur Tracht.
Pudel seltsam, Pudel unheimlich, ein Geheimnis trägt,
In seinen bodenlosen Augen, die Tiefe spricht.
(Fazit)
Und von diesem Moment an, das Spiel beginnt,
Wo Faust seine Seele, dem Teufel gibt.
Im Streben nach dem Augenblick, nach ewiger Pracht,
Er zahlte den Preis, mit seiner heiligen Macht.