Manche Menschen sind für dieses Leben nicht bestimmt und gehören nicht in diese Welt. Die Welt der Poser, Selbstdarsteller und Marktschreier. Sie passen nicht hierher. Wie ein melancholischer Vogel ziehen sie umher. Heimatlos und verloren.
Vielleicht gehören sie gar nicht hierher, wie ein Traumwesen aus einer anderen Zeit. Ein Wanderer zwischen den Welten, schleichend durch die Dämmerung wie ein scheuees Tier. Ein Tier, das sich zwanghaft anpassen will und es doch nicht ins Rudel schafft.
Ich habe keine Heimat, keinen Ort, der mir Geborgenheit gibt. Bin überall zuhause und doch nirgendwo. Alleine geh ich durch dieses Leben, das mir immer wieder ins Gesicht lacht. Wie ein kleiner Kobold, der sich Scherze mit einem erlaubt, weil er Müssiggang hat.
Ich träume mich weit fort, obwohl ich hier bleiben möchte. Was ist real und was ist Fiktion? Manchmal ist alles fließend und niemand kennt die Wahrheit.
Vielleicht wird das nächste Leben besser, oder gibt es nur das eine? Wer weiß das schon.