Strophe 1
I steh draußen vor da Scheun, Gitarre umg’hängt,
da Himmel brennt rot, weil da Tag langsam hängt.
Da Wind bringt G’schichtn aus da weiten Welt,
i bin nur a Bua, der sei Freiheit hält.
Da Motor brummt tief wia a altes Liad,
mei Truck is koa Schönling, oba er rennt wia a Stier.
I lass ois zruck, wos mi festhoid und quält,
fahr der Sunn hinterher, solang’s no geht.
Pre-Refrain
Koana sogt ma, wia i lebn soi,
heut Nacht g’hört ma nur mir alloa.
Refrain
Hey ho, staubige Straß’n, kalts Bier,
Rock’n’Roll im Blut, Country im G’fühl.
I sing mei Liad auf Bayrisch raus,
fahr durch de Nacht, fühl mi dahoam.
Hey ho, koane Ketten, koan Plan,
nur a freies Herz und da Horizont voran.
Strophe 2
Des Radio spielt an alten Song,
von verlorener Liab und an Neubeginn.
I denk an di, oba nimmer weh,
manche G’schichtn lass ma einfach geh.
De Welt is groß, i bin net perfekt,
hob mi oft verirrt, oba nie versteckt.
Wenn i stürz, steh i wieder auf,
weil da Traum lauter ruft als da Zweifel drauf.
Pre-Refrain
I leb net schnö, i leb net brav,
i leb genau so, wia i’s brauch.
Refrain
Hey ho, staubige Straß’n, kalts Bier,
Rock’n’Roll im Blut, Country im G’fühl.
I sing mei Liad auf Bayrisch raus,
fahr durch de Nacht, fühl mi dahoam.
Hey ho, koane Ketten, koan Plan,
nur a freies Herz und da Horizont voran.
Bridge
Wenn da Morgn kimmt und da Nebel steht,
woaß i no net, wia’s weitergeht.
Ob i verlier oder ob i g’winn –
is ma wurscht, solang i i selber bin.
Letzter Refrain (kräftig, gfühlig)
Hey ho, staubige Straß’n, mei Lebn,
i bin unterwegs, zum Spür’n, zum Lebn.
I sing mei Liad, so laut i kann,
bis da letzte Ton im Himmel hängt.
Hey ho, hör ma zua,
des is mei Weg – und der is guad gnua.