[Verse 1]
Wach seit Stunden
Decke überm Kopf
Doch die Bilder bleiben laut
Gleiche Fragen
Gleiche Runden
Wie ein Karussell
Das keiner abstellt
Nur vertraut
Jeder Satz von gestern
Dreht sich weiter
Macht mich kleiner
Macht mich weich
Alle „Was
Wenn?“-Geister
Sitzen schwer in meinem Nacken
Keiner weicht
[Chorus]
Mein Kopf so voll
Kein Platz zum Atmen
Gedanken rennen
Doch ich bleib steh
Ich such den Knopf
Zum Alles-abschalten
Doch jedes Schweigen macht noch mehr Lärm in mir weh
Mein Kopf so voll
Von all den Filmen
Die nie passieren und mich doch jagen jede Nacht
Ich wär so gern
Mal leer im Innern
Nur einen Moment
In dem es endlich langsam macht
[Verse 2]
Tagsüber lenk ich mich
Mit Terminen
Mit Terminen
Immer schön im Lauf
Tu so
Als kenn ich mich
Doch ich weiche meinem Spiegelbild schon lange aus
Lach in jede Kamera
Doch im Fahrstuhl sinkt mein Blick nur auf den Schuh
Zwischen „Muss“ und „Morgen ja“
Geht mein echtes „Ich will einfach nur“ irgendwann zu
[Chorus]
Mein Kopf so voll
Kein Platz zum Atmen
Gedanken rennen
Doch ich bleib steh
Ich such den Knopf
Zum Alles-abschalten
Doch jedes Schweigen macht noch mehr Lärm in mir weh
Mein Kopf so voll
Von all den Filmen
Die nie passieren und mich doch jagen jede Nacht
Ich wär so gern
Mal leer im Innern
Nur einen Moment
In dem es endlich langsam macht
[Bridge]
Vielleicht bin ich nicht allein
Irgendwer trägt auch zu viel in sich herum (hey)
Wenn du das kennst
Dann atme ein
Und wir teilen uns die Stille
Stück für Stück drumrum
[Chorus]
Mein Kopf so voll
Kein Platz zum Atmen
Gedanken rennen
Doch wir stehn hier
Wir suchen den Knopf
Zum Alles-abschalten
Und jede Träne wäscht ein kleines bisschen Lärm aus dir
Mein Kopf so voll
Doch deine Stimme
Macht Platz für Pausen
Setzt ein Licht in meine Nacht
Und wenn es bleibt
Mal laut im Innern
Halt ich mich fest an dem
Was mir Hoffnung macht