In der Kajüte wird es still.
Nicht leer –
sondern voll von Atem.
Raskel hebt den Kopf.
Schweini rückt näher.
Der große weiße Bär hält den Raum.
Stitch schaut mit seinen großen Augen und sagt nichts.
Nur: La Familia – ganz leise, fast gedacht.
Und dann beginnt das Lied.
Nicht mit Musik.
Sondern mit Worten.
♪
Wenn das Licht an der Decke tanzt
und Gesichter malt aus Schnee und Glas,
dann bleib ich liegen, zähl die Zeit,
bis die Nacht mich nicht mehr fragt.
Ich war ein Kind, ich bin es noch,
hab mich nur anders angezogen.
Zwischen Heute, Damals, Morgen
bin ich nie ganz fortgezogen.
Refrain:
Bleib bei mir, wenn alles zieht,
wenn der Lärm die Stille bricht.
Stoff und Fell und Herz und Hand,
wir sind mehr als nur Verstand.
La Familia, leise hier,
du bist da – und ich bin wir.
♪
Raskel lauscht.
Er hört etwas darin, das von oben kommt.
Von Knuddelbär.
Nicht als Stimme –
sondern als Wärme.
Manche gehen, doch sie bleiben nah,
in Fäden, Nähten, Blicken.
Was wir lieben, stirbt nicht fort,
es lernt nur anders nicken.
Und wenn der Morgen Zahlen trägt,
sechs sechs drei sechs – ganz sacht,
dann weiß ich: Ich hab’s geschafft,
die Nacht hat mich bewacht.
Refrain (leiser):
Bleib bei mir, ich bleib bei dir,
Kajüte, Traum und Plüschtier hier.
Archiv aus Zeit, aus Haut, aus Mut,
alles ist jetzt gerade gut.
♪
Das Lied endet nicht.
Es legt sich nur hin.
Zwischen Schweini und Raskel.
Zwischen Atemzügen.
Der Käpt’n schließt die Augen.