[Spoken Intro]
„Ich war zu lieb.
Zu verfügbar.
Und viel zu lange still.“
[Verse 1]
Ich hab mich zurückgenommen,
damit du scheinen konntest.
Für dich habe ich meine Wünsche nach hinten gestellt
und immer öfter geschwiegen.
Irgendwann ging es nur noch darum,
was ich falsch gemacht habe.
Ich wurde Stück für Stück kleiner
und hab mich irgendwann selbst gefragt,
ob ich wirklich alles falsch mache.
Dabei wusste ich tief in mir immer,
dass ich so nicht bin.
Nur wurden die Zweifel
mit der Zeit immer größer.
[Pre-Chorus]
Bis ich irgendwann verstanden habe:
So will ich nicht mehr leben.
Ich muss wieder auf mich hören.
Ich muss wieder anfangen,
für mich selbst einzustehen.
[Chorus]
Ich trage meine Narben mit Stolz.
Nicht weil ich sie wollte.
Nicht weil das alles schön war.
Sondern weil sie zu meiner Geschichte gehören.
Ich verstecke sie nicht.
Aber ich lebe auch nicht mehr in ihnen.
Was damals passiert ist,
bestimmt nicht mehr,
wer ich heute bin.
[Verse 2]
Ich habe angefangen,
Grenzen zu setzen.
Und als sie nicht akzeptiert wurden,
bin ich auf Abstand gegangen.
Ich wollte niemanden bestrafen.
Ich musste einfach anfangen,
mich selbst zu schützen.
Ich hab mein Lachen wiedergefunden,
als mein Kopf endlich wieder frei war.
[Pre-Chorus 2]
Ich hab gelernt,
auf mein Bauchgefühl zu hören.
Es hat mich nie belogen.
Heute kenne ich meinen Wert.
Und ich mache nichts mehr,
was ich nicht will.
Meine Grenzen
sind nicht mehr verhandelbar.
[Bridge]
Ich kann die Vergangenheit nicht ändern.
Und das will ich auch nicht.
Sie gehört zu mir.
Aber sie gehört hinter mich.
Ich bin nicht mehr der Mensch von damals.
Ich bin weitergegangen.
Ich habe mich selbst wiedergefunden.
Und ich habe mich weiterentwickelt.
[Final Chorus]
Ich trage meine Narben mit Stolz.
Sie erinnern mich daran,
wer ich heute bin.
Ich kenne meinen Wert.
Und meine Grenzen kenne ich auch.
Ich muss nichts vergessen.
Ich muss niemandem etwas beweisen.
Das ist meine Geschichte.
Aber sie bestimmt nicht mehr mein Leben.
Ich trage meine Narben mit Stolz.
Und ich gehe weiter.
[Spoken Outro]
„Ich hab mich selbst wiedergefunden.
Und diesmal lasse ich mich nicht mehr los.“