(Strophe 1)
Ein Satellit zieht seine Bahn, hoch über uns im All
Er sieht kein Land, er sieht kein' Zaun, er hört kein' lauten Knall
Er sieht nur Wolken, weiss und zart, auf einem blauen Ball
Ein Ozean, ein grünes Blatt, ein stiller Wasserfall
Und unten hör'n wir Nachrichten von Grenzen und von Streit
Vergessen, dass wir alle nur auf dieser Kugel reisen, für eine kurze Zeit.
(Refrain)
Oh, könnt' die Welt für einen Tag so wie von oben sein
Ein einziges, gemeinsames Herz, ohne Hass und ohne Pein
Lasst uns die Waffen niederlegen, die uns trennen und entzwei'n
Und eine Melodie des Friedens singen, klar und rein
Für jeden Mensch, für jedes Kind, auf diesem alten, runden Stein
Soll endlich Frieden sein, ja, einfach Frieden sein.
(Strophe 2)
Ein Lachen klingt aus einem Haus in Tokyo und in Rom
Ein Fischer wirft sein Netz hinaus am kalten Yukon-Strom
Ein Wunsch steigt mit dem Wind empor.
Wir alle hoffen auf das Glück und fragen uns: warum?
Warum die Mauern in den Köpfen höher sind als je zuvor
Und warum schlägt so oft die Angst an unser offenes Tor?
(Refrain)
Oh, könnt' die Welt für einen Tag so wie von oben sein
Ein einziges, gemeinsames Herz, ohne Hass und ohne Pein
Lasst uns die Waffen niederlegen, die uns trennen und entzwei'n
Und eine Melodie des Friedens singen, klar und rein
Für jeden Mensch, für jedes Kind, auf diesem alten, runden Stein
Soll endlich Frieden sein, ja, einfach Frieden sein.
(Bridge)
Der Frieden fängt nicht draussen an, bei den Mächtigen der Zeit
Er fängt bei dir und bei mir an, in unsrer Wirklichkeit
Ein gutes Wort, eine offene Hand, ein Blick, der versteht
Ein Samenkorn, das in die Welt hinausgetragen wird und sät
Bis aus den vielen kleinen Funken ein grosses Feuer wird
Das jede kalte Finsternis in uns und euch verzehrt.
(Outro)
Lasst uns die Melodie des Friedens singen, laut und rein
Für jeden Mensch, für jedes Kind, auf diesem alten, runden Stein
Soll endlich Frieden sein...
Ja, einfach Frieden sein...
Auf der ganzen Welt...
Frieden sein.