Tausend Geschosse
zerreißen den Himmel,
Tausend Geschosse,
sie jagen nach mir.
Himmel hilft nicht —
ihm ist alles so schnuppe,
was ich auch mache,
er bleibt kalt zu mir.
Mein Tod ist da —
ein schwarzes Maul,
das mich verschlingt,
es frisst mich auf!
Ich muss verschwinden,
muss bald fallen,
weggehen, sterben —
Tod im Lauf!
Ich renn und renn,
wie’n Hase renne,
vor Drohnen weg,
vor’m Tod davon.
Im Ohr nur Schreie,
ich brüll vor Angst,
die Angst sitzt tief,
sie kennt kein Schon.
Mein Tod ist da —
ein schwarzes Maul,
das mich verschlingt,
es frisst mich auf!
Ich muss verschwinden,
muss bald fallen,
weggehen, sterben —
Tod im Lauf!
So’n Glück gehabt —
ich blieb am Leben,
noch jung, doch grau,
zerschlagen ganz.
Nach Scheiße stinkend,
Tränen rinnen,
und leise fluche
ich dem Kranz
dem schwarzen Tod:
„Hau doch ab!“
Mein Tod zog ab —
das Maul, die Schatten,
sie packten mich nicht,
ich blieb besteh’n.
Umsonst verfolgte mich die Alte,
sie musste ungekehrt geh’n.
Mein Herz schlägt stark,
ich bin noch hier,
und Hoffnung bleibt
in mir bestehen.
Ich leb — ich leb!
Ich leb noch immer,
und hoff, dass ich
noch lange bin.