

Prompt / Lyrics
Strophe 1 Ich stell seltsame Fragen, nachts um halb zwei, nicht weil ich verwirrt bin – eher weil ich’s begreif. Warum brennt Pech, warum Rom so lang stand, warum manche Herzen stärker sind als Verstand. Ich red über Training, Geschichte, System, doch zwischen den Zeilen steht mehr als man sieht. Ich hab gelernt zu funktionieren, nicht zu zeigen, was drinnen passiert – also lernte ich zu schweigen. Pre-Chorus Man hat mir nie beigebracht, wie man fühlt, nur wie man durchhält, wenn alles sich kühlt. Also hab ich analysiert statt geweint, Gefühle zerlegt, bis es logisch erscheint. Refrain Ich fühl sachlich, ja, ich fühl mit Verstand, Emotionen erklärbar, wie Baupläne aus Stahl. Ich kann mich reinfühlen in dein Chaos und dein Leid, auch wenn mein eigenes Herz selten laut schreit. Ich zeig’s nicht nach außen, hab’s nie gelernt, doch glaub mir: Ich seh dich – auch aus der Distanz. Ich bin nicht kalt, ich bin nur anders gebaut, ein Mensch, der versteht, auch wenn er kaum traut. Strophe 2 Ich les Menschen wie Tabellen, Zeile für Zeile, weiß, wann wer lügt und wann jemand nur heile wirken will, obwohl’s innen zerbricht. Ich merk das – ich sag’s nur oft nicht. Empathie im Kopf, nicht im Gesicht, ich nicke, bleib ruhig, verlier nicht das Gleichgewicht. Man denkt, das wär Stärke oder Eis, doch Wahrheit ist: Das war mein Preis. Pre-Chorus 2 Denn wenn man Gefühle nie nutzen darf, werden sie Werkzeuge, stumpf, aber scharf. Ich hab sie verstaut, nicht verloren, nicht weg, nur tief vergraben unter Alltag und Zweck. Refrain Ich fühl sachlich, ja, ich fühl mit Verstand, Emotionen erklärbar, wie Baupläne aus Stahl. Ich kann mich reinfühlen in dein Chaos und dein Leid, auch wenn mein eigenes Herz selten laut schreit. Ich zeig’s nicht nach außen, hab’s nie gelernt, doch glaub mir: Ich seh dich – auch aus der Distanz. Ich bin nicht kalt, ich bin nur anders gebaut, ein Mensch, der versteht, auch wenn er kaum traut. Bridge Manchmal wünsch ich mir, ich wär lauter, würde sagen: „Das tut weh“, nicht nur „passt schon, läuft weiter“. Doch Überleben war früher kein Gefühl, es war ein Plan, ein Schema, ein Ziel. Und vielleicht lern ich’s noch, Schritt für Schritt, nicht alles zu rechnen, sondern zu fühlen im Jetzt. Denn wer so viel versteht und so wenig zeigt, trägt oft mehr, als man von außen begreift. Letzter Refrain Ich fühl sachlich, aber ich fühl echt, auch wenn mein Ausdruck nicht danach spricht. Ich bin kein Rätsel, kein kalter Typ, nur jemand, der Gefühle anders sieht. Und wenn du bleibst, auch wenn ich still bin, merkst du vielleicht, was ich wirklich bin: Kein Mann ohne Herz, kein Mensch aus Stein – nur einer, der lernte, allein zu sein.
Tags
Lo-Fi Hip-Hop / Lo-Fi Rap, Deutsch-Indie (ruhig bis mittel)
3:12
No
2/25/2026