[Verse 1]
Blutiges Messer, mein Schatten tanzt
Schweiß tropft, Herz wie ‘ne scharfe Kante
Kein Glanz mehr, nur das Dunkel in der Hand
Zittrig die Seele, doch der Griff bleibt gespannt
Meine Ängste reden laut, flüstern Gift
Worte wie Klingen, schneiden tief, kein Lift
Hasspredigt in meinem Kopf, sie spielt ihr Lied
Suizidgedanken – ein Echo, das nie verzieht
[Chorus]
Blutiges Messer, mein Freund, ich seh rot
Tanzender Stahl, doch ich trag die Not
Mehr Angst vor mir als vor dem kalten Metall
Kein Glanz, kein Glunf, nur der letzte Fall
[Verse 2]
Nächte wach, Fenster starrt mich an
Straßen leer, doch ich hör ihren Klang
Schreie in der Ferne, Echo in meinem Herz
Kein Trost mehr, nur der Schrei, der schmerzt
Schritte hallen, doch keiner folgt mir nach
Allein im Nebel, in der eigenen Schach
Tanzende Messer, sie führen den Krieg
Doch der Feind bin ich, in meinem Spiegel besiegt
[Bridge]
Blut fließt, doch nicht aus der Wunde
Es fließt aus den Worten, die ich verschlungen
Kein Glunf zu leben, nur ein schwarzes Loch
Kein Atemzug mehr, kein nächster Morgen noch