(Intro)
Wir sitzen auf einem Scherbenhaufen mit vielen Blessuren und kleinen Wunden
Ein leeres Glas in unserer Hand, traurig leer und ausgetrunken
Die Erinnerung an gestern wiegt noch schwer
Es begann mit einem Kuss im Dunkeln, wir hatten vorher viel getrunken
fast zwei Dekaden ist das nun her
(Refrain))
Heut zerschlagen wir das Glas, traurig leer und ausgetrunken
auf unsere Schatten an der Wand
Wir zerschlagen umser Glas, traurig leer und ausgetrunken und die Scherben
werden immer mehr
Denn Scherben bringen Glück, ja Scherben bringen Glück
(Strophe)
Jeder Splitter ein Gedanke, jede Scherbe ein Stück Lebenszeit
Wir bauen einen Berg aus Scherben der Vergangenheit immer höher Stück für Stück
Wir wissen nicht was morgen kommt, werft die Gläser an die Wand, denn Scherben
bringen Glück
(Bridge)
Wir leeren unser Glas auf die ersten grauen Haare und die Zeit, die uns durch die
Finger rinnt
Wir leeren unser Glas, auf’s Leben keine Frage und auf einen lauen Wind
Wir leeren unser Glas auf viele gute Tage und die nächsten 20 Jahre ganz
bestimmt
Wir leeren unser Glas wenn’s sein muss bis zur Bahre und das wir die größten
Spinner sind
(Refrain))
Heut zerschlagen wir das Glas, traurig leer und ausgetrunken
auf unsere Schatten an der Wand
Wir zerschlagen umser Glas, traurig leer und ausgetrunken und die Scherben
werden immer mehr
Denn Scherben bringen Glück, ja Scherben bringen Glück
(Strophe)
Die Vergangenheit ist begraben unter einem Haufen Scherben, mindestens
einssechzig tief, wir trinken auf das morgen denn was sind schon 20 Jahre, und Zeit
ist relativ
Werft die Gläser an die Wand, denn Scherben bringen Glück
Sauft aus!!! Und!!
[Refrain]
Heut zerschlagen wir den Humpen, traurig leer und ausgetrunken
zu tausend Scherben an der Wand
Wir zerschlagen umser’n Humpen, traurig leer und ausgetrunken und die Scherben
werden immer mehr
Denn Scherben bringen Glück, ja Scherben bringen Glück