(Intro)
Späte Stunde, die Lichter der Stadt verschwimmen im Regen.
Frag mich, ob all diese Wege überhaupt einen Sinn ergeben.
Der Kopf ist voll, die Straßen um mich herum sind komplett leer.
Jeder Schritt auf dem Asphalt fühlt sich schwerer an als vorher.
(Strophe 1)
Draußen ist es stumm, doch in mir läuft der Lärm auf voller Lautstärke.
Ich suche schon so lange nach dieser einen, wahren Stärke.
Alle haben Meinungen parat, alle wissen ganz genau, wer ich sein soll.
Sie schreiben ihre eigenen unerfüllten Träume auf mein leeres Blatt voll.
Sie wollen Perfektion sehen, wollen nur klare Ergebnisse und kalte Nummern,
während sie all meine Narben und die Zweifel einfach stumm begraben.
Ich stehe vor dem Spiegel, schaue mir tief in die Augen rein,
und frag mich leise: Wann bin ich endlich wieder mit mir im Reinen?
Die 808 drückt gegen die Brust, der Bass ist mein einziger Halt,
in einer Welt, die sich für mich oft viel zu fremd anfühlt und kalt.
Ziehe die schwarze Kapuze tief ins Gesicht, laufe durch die Nacht,
habe mir aus all meinen Fehlern eine Rüstung gemacht.
(Pre-Chorus)
Soll ich weiter rennen oder einfach stehen bleiben?
Wie viele Seiten muss ich noch mit meinen Zweifeln beschreiben?
Muss ich erst ganz unten sein, um den richtigen Weg zu sehen?
Oder im eigenen Feuer stehen, um mich selbst zu verstehen?
(Hook / Refrain)
Gedanken laufen auf Repeat, die Nächte werden lang,
ich suche nach dem Sinn, den hier keiner sehen kann.
Sie sagen: „Bleib wie du bist“, doch wer ist das schon?
Ich jag meiner Wahrheit nach, fliehe vor dem falschen Thron.
Der Bass schlägt tief, doch mein Herz schlägt noch lauter,
war früher leichtgläubig, jetzt bin ich endlich schlauer.
Ich baue mein Fundament neu, Stein für Stein im Wind,
bis ich am Ende dieser Reise endlich mich selber find.
(Strophe 2)
Zwei Uhr nachts, das Display leuchtet hell im dunklen Raum.
Manchmal fühlt sich das ganze Leben an wie ein fremder Traum.
Sehe Leute kommen und gehen, Masken fallen jeden Tag,
während ich mir Fragen stelle, die sonst keiner fragt.
Ist das mein echter Weg oder nur eine hübsche Fassade?
Kämpfe mit dem Schatten meiner eigenen Vergangenheit, schade,
dass man manche Dinge erst versteht, wenn es fast zu spät ist.
Doch für eine echte Veränderung ist es niemals zu spät.
Ich nehme all den Schmerz, all die Wut und den ganzen Druck,
und wandle diese Energie um, Schritt für Schritt, Schluck für Schluck.
Die Melodie trägt mich durch all die Zweifel und den Schmerz,
unter dieser Rüstung schlägt ein unbesiegbares Herz.
(Hook / Refrain)
Gedanken laufen auf Repeat, die Nächte werden lang,
ich suche nach dem Sinn, den hier keiner sehen kann.
Sie sagen: „Bleib wie du bist“, doch wer ist das schon?
Ich jag meiner Wahrheit nach, fliehe vor dem falschen Thron.
Der Bass schlägt tief, doch mein Herz schlägt noch lauter,
war früher leichtgläubig, jetzt bin ich endlich schlauer.
Ich baue mein Fundament neu, Stein für Stein im Wind,
bis ich am Ende dieser Reise endlich mich selber find.
(Outro)
Yeah..