Ich sitze
auf dem Balkon.
In einer Hand Tee,
in der anderen eine Zigarette.
Ich schaue auf die Straße,
einfach so — leer, verloren.
Den Rauch
blase ich in die Leere.
Die Vergangenheit kommt zurück,
und zwischendurch erscheint dein Gesicht vor meinen Augen.
Mein Inneres wird wieder weich,
Sehnsucht füllt jeden Winkel von mir.
Plötzlich, sofort,
will ich dich sehen.
Und diese süßen, sanften
Gefühle
werden langsam
von Schmerz ersetzt.
Du bist weit weg,
sehr weit.
Vielleicht hast du längst vergessen,
vielleicht würdest du mich nicht einmal erkennen.
Doch ich —
deinen Blick in meine Augen,
deine Berührung an meiner Hand
erinnere ich mich.
Ich seufze leise,
nehme einen Schluck Tee,
blase den Rauch hinaus
und starre einfach
ins Leere.
Einfach so.
Leer.
Je mehr ich mich erinnere,
desto trauriger werde ich.
Wenn du mir gegenüber sitzen würdest,
kein Wort sagen würdest
und ich dich nur ansehen dürfte —
einfach nur
dich.
Lange.
Still.
Wie du in mich hineinfließt,
warm,
sanft,
zart.
Wie Baumwolle.
Ich würde schweben,
über den Wolken stehen.
So ist es eben.
Was soll ich sagen?
Es gibt kein Heilmittel dafür.
Ich seufze,
trinke meinen Tee,
blase den Rauch hinaus
und schaue wieder
leer
in die Ferne.
Einfach so.
Leer.