[Intro – geflüstert, Echo]
zieh… zieh ihn weg…
[Part 1]
Decke überm Kopf, Fenster zugeklebt
Herzschlag wie Sirene – viel zu laut, zu schwer
Deine Seite kalt, riecht immer noch nach dir
Ich zähl die Risse in der Decke – hundertvier
Jeder Atem sticht, jede Stille schreit
Will die Zeit zurückdrehen, einfach nur vorbei
Aber rückwärts geht’s nicht – also vorwärts blind
In Schwarz ertrinken, bis nichts mehr wehtut drin
[Hook – rhythmisch, wiederholbar, catchy]
Zieh den Mond weg, zieh ihn weg!
Mach die Nacht komplett schwarz, kein Licht mehr, kein Zweck
Zieh den Mond weg, zieh ihn weg!
Will nichts mehr fühlen – gar nichts mehr – check!
Kein Silber mehr am Himmel, kein falscher kleiner Schein
Lösch das letzte bisschen Hoffnung einfach aus meinem Sein
Zieh den Mond weg – bitte – zieh ihn weg!
[Part 2]
Und mittendrin im Vakuum, wo gar nichts übrig war
Sah ich plötzlich dein Gesicht – wie ’n verdammter Komet so klar
Ausgerechnet jetzt, wo ich schon Abschied nahm
Kommst du und zündest in der Asche ’nen verdammten Flammenbaum
Hab die Liebe meines Lebens in der dunkelsten Sekund’ gesehn
Wo ich dachte, dass ich niemals wieder atmen kann
Du bist das Paradox – mein Untergang, mein Anfang neu
Mitten im Nichts bist du das Einzige, was blieb
[Hook – lauter, mit Ad-libs]
Zieh den Mond weg, zieh ihn weg! (zieh ihn!)
… aber lass ’nen kleinen Riss, nur für sie, nur für den Blick (nur für sie!)
Zieh den Mond fast weg – fast weg! (fast!)
Denn ich hab sie gefunden – grade als ich längst zerbrach (zerbrach…)
[Bridge – langsamer, intensiv]
Dunkelheit – du warst mein Sarg, mein sicherer Ort
Doch sie klopfte an – und plötzlich wollt’ ich fort
Nicht weg von ihr – nein, weg von dem alten Ich
Das nur noch sterben wollt’ – sie aber schrie „bleib hier“
[Outro – Hook leise werdend + Ad-libs]
Zieh den Mond weg… (zieh ihn…)
… aber nur fast… (nur fast…)
Zieh den Mond weg…
… weil ich dich gefunden hab…
… in der finstersten Nacht meines Lebens…
(Ende auf Flüstern:)
… und jetzt will ich bleiben.