Bis zum bitteren Ende (und noch weiter)
(Intro)
[Melodisches Gitarren-Picking – Einsetzendes Schlagzeug-Roll – Ein tiefes "Halleluja!" – Treibender Power-Chord-Rhythmus]
(Part 1)
Wir stehen wieder hier am Tresen unserer Zeit, die Gläser sind voll und die Sorgen sind weit. Wir haben die Schlachten alle einzeln verloren, doch wir wurden für Nächte wie diese geboren. Der Staub der Jahrzehnte klebt an unseren Schuh’n, wir haben nichts zu verlieren und nichts mehr zu tun. Man hat uns gesagt, wir wär’n viel zu alt, doch in unseren Adern wird es niemals kalt. Wir tauschen die Träume gegen billigen Wein, und laden die ganze Welt heute hier ein. Das Leben ist kurz und der Tod ist so lang, drum singen wir heute unseren eigenen Gesang. Wer braucht schon die Zukunft, wenn das Jetzt gerade brennt? Wir sind die Einzigen, die diesen Rhythmus noch kennen.
(Hook)
Und wir singen: Bis zum bitteren Ende, wir reichen uns alle die dreckigen Hände! Wir fallen gemeinsam und stehen wieder auf, das ist unser Leben, das ist unser Lauf! Keine Gnade, kein Mitleid, nur wir und der Krach, wir setzen die Stille heute endgültig schachmatt!
(Part 2)
Erinnerst du dich noch an den ersten Akkord? Wir wollten nur weg von diesem gottverlass’nen Ort. Die Welt war so groß und wir waren so klein, doch wir schworen uns damals: Wir knicken nicht ein. Heute sind wir die Geister, die keiner mehr ruft, wir graben uns selbst eine goldene Gruft. Doch solange die Gitarre noch laut genug schreit, sind wir für den nächsten Skandal noch bereit. Wir feiern den Absturz als wär’s ein Gewinn, und suchen im Chaos den tieferen Sinn. Die Fahne weht stolz im verrauchten Lokal, wir sind die Legenden, uns ist alles egal.
(Hook)
Und wir singen: Bis zum bitteren Ende, wir reichen uns alle die dreckigen Hände! Wir fallen gemeinsam und stehen wieder auf, das ist unser Leben, das ist unser Lauf! Keine Gnade, kein Mitleid, nur wir und der Krach, wir setzen die Stille heute endgültig schachmatt!
(Part 3)
Wenn der Vorhang dann fällt und das Licht langsam geht, dann wissen wir beide, dass die Erde sich dreht. Wir lassen die Leere einfach draußen vor’m Tor, und singen uns laut diesen Refrain ins Ohr. Es gibt kein Zurück, nur den Weg nach vorn, wir sind in der Gosse aus Hoffnung gebor’n. Ein letzter Schluck Freiheit, ein letzter Schrei, dann ist dieser Wahnsinn hier endlich vorbei!
(Outro)
[Hymnischer Chor-Gesang "Ohohoho" – Großes Schlagzeug-Finale – Ausklingendes Feedback – Das Geräusch von zerspringendem Glas]