[Chorus]
Mystische Nacht, so dunkel und so leer,
Der Göttervater reist im Himmelsmeer.
Lasst uns lauschen, still und voller Acht,
Dem tiefen Zauber dieser heil'gen Nacht.
[Verse1]
Der Schnee liegt still, ein Mantel rein und weit,
Die Julnacht hüllt die Welt in Ewigkeit.
Am Himmelszelt, die Sterne hell und klar,
Beginnt das größte Wunder, Jahr für Jahr.
Kein wildes Toben, nur ein stiller Hauch,
Folgt Odins Ruf, dem uralten Brauch.
[Chorus]
Mystische Nacht, so dunkel und so leer,
Der Göttervater reist im Himmelsmeer.
Lasst uns lauschen, still und voller Acht,
Dem tiefen Zauber dieser heil'gen Nacht.
[Verse2]
Er reitet hoch auf Sleipnir, leis' wie der Wind,
Beschützt die Seelen, die uns heilig und lieb' sind.
Als Jólnir zieht er übers stille Land,
Mit einer Gabe in der starken Hand.
Er segnet Feld und Hof, die Kinderlein,
Und lässt das neue Licht ins Herz hinein.
[Chorus]
Mystische Nacht, so dunkel und so leer,
Der Göttervater reist im Himmelsmeer.
Lasst uns lauschen, still und voller Acht,
Dem tiefen Zauber dieser heil'gen Nacht.
[Bridge]
Die Kerzen leuchten warm in jedem Haus,
Vertreiben so die Dunkelheit und Graus.
Wir ehren ihn, den Wanderer der Nacht,
Der über uns in dieser Stunde wacht.
Ein stilles Wissen, das die Seele rührt,
Von alten Wegen, die das Herz verführt.
[Chorus]
Mystische Nacht, so dunkel und so leer,
Der Göttervater reist im Himmelsmeer.
Lasst uns lauschen, still und voller Acht,
Dem tiefen Zauber dieser heil'gen Nacht.
[Outro]
Der Winter bleibt, doch neu erwacht die Kraft,
Die Hoffnung, die uns diese Nacht verschafft.
Odin der Weise, er hat wohlgetan,
Die Sonne kehrt zurück, die Welt fängt neu' an.
Asenheil und Vanensegen,
Odin schützt euch auf allen Wegen!