Intro]
[(tiefe warme Gitarre]
[Strophe 1]
Drei Uhr nachts und wieder Schritte auf dem Flur
Der Kleine weint schon wieder wegen seinen Zähnen nur
Meine Frau kümmert sich selbst nachts auch nach nem Höllentag
Und ich lieg wach und starr die Decke an
Die Große wollte heut „nur einmal Papa ganz allein“
Die Mittlere hat geweint weil irgendwas nicht richtig scheint
Und ich stand zwischen Sägen, Holz und Lärm
Mit schweren Armen und nem Rücken der kaum still wird heut
[Pre Chorus]
Und manchmal frag ich mich
Wie lang ein Mensch das ziehen kann
Doch jedesmal wenn ich heimkomm
Rennen drei kleine Wunder in meine Arme
[Refrain]
Ich geb alles was ich hab
Auch wenn’s mich langsam zerbeißt
Denn ich hab drei kleine Gründe
Warum ich mir jeden Tag wieder den Arsch aufreiß
Und vielleicht sieht es grad nicht danach aus
Doch ich glaub noch immer dran
Dass wir irgendwann frei sind
Frei von dem ganzen Druck der hier entstand
Keine Angst mehr vor Rechnungen
Keine schlaflosen Nächte mehr
Nur meine Frau
Meine Kinder
Und endlich Frieden im Herz
[Strophe 2]
Meine Hände voller Schnitte voller Harz und Schweiß
Und jeder neue Arbeitstag fordert wieder seinen Preis
Doch ich trag lieber Lasten bis mein Rücken fast bricht
Als heimzukommen und zu sagen: „Mehr als das hier schaff ich nicht“
Denn ich kenn den Blick von Männern die das Feuer mal besaßen
Die irgendwann nur funktionieren und sich selber dafür hassen.
Nein
Dann lieber jeden Tag kämpfen bis der letzte Funke fällt
Damit meine Kinder später sagen: „Papa hielt uns diese Welt“.
Und wenn meine Kräfte schwinden
Und der Druck mich fast zerreißt
Dann denk ich an die kleinen Hände
Und zeig mir wieder neu, was für Familie kämpfen heißt
[Sax Solo]
[(langgezogenes emotionales Tenor Saxophon, melancholisch und warm)]
[Bridge]
Und wenn ich nachts noch wach bin
Während alles um mich schläft
Dann bau ich in Gedanken schon das Leben
Das irgendwann uns gehört
Mit Ruhe
Mit Wärme
Mit Zeit für die Menschen die ich liebe
[Pre Chorus]
Ich geb alles was ich hab
Auch wenn mich das Leben biegt
Denn irgendwo hinter all dem Stress hier
Wartet vielleicht unser Frieden
Und bis dahin
Trag ich weiter
Tag für Tag
Stück für Stück
Für die Menschen die mein Zuhause sind
Ich will nichtmehr zurück!
[Instrumental Solo]
[Final Refrain]
Ich geb alles was ich hab
Auch wenn’s mich langsam zerbeißt
Denn ich hab drei kleine Gründe
Warum ich mir jeden Tag wieder den Arsch aufreiß
Und vielleicht sieht es grad nicht danach aus
Doch ich glaub noch immer dran
Dass wir irgendwann frei sind
Frei von dem ganzen Druck der hier entstand
Keine Angst mehr vor Rechnungen
Keine schlaflosen Nächte mehr
Nur meine Frau
Meine Kinder
Und endlich Frieden im Herz.
Ein Platz wo wir zuhause sind
Endlich ankommen
Denn irgendwo zwischen all dem Lärm
Legt Gott noch Frieden in mein Herz
[Outro]
[(Gitarre, Rhodes und Saxophon langsam ausklingen lassen)]