Ich stehe hier im fahlen Licht der Beton trüben Stadt,
Mein Gesicht das jeder anders interpretiert,- ich habe es langsam so satt.
Für den einen bin ich Hoffnung, für den andern nur Frust.
Ein Spielball der Erwartung ,ganz ohne Selbstbewusstsein, oder gar mit Antrieb oder Lust.
Du siehst den Rebell in meiner geballten Faust,
Während du mir heimlich, jeden Rest Vertrauen raubst.
Wir wandern durch Gänge aus Glas und Stein,
Und bilden uns ein, wir könnten in dieser Gesellschaft, jemals wir selber sein.
Ich bin die Projektion ihrer tiefsten dunklen Angst,
Ein Schattenmann vor dem du an Ende nicht fliehen kannst.
Für die Massen bist du entweder der Held, oder ein billiger Betrüger ,-im Herzen ist Verrat.
Nur eine weitere Nummer ,auf dem endlosen Pfad.
Sie hängen uns Masken um die wir niemals bestellten,
Wir sind die Statisten in ihren verlogenen Welten
Ein Mosaik aus Lügen das langsam zerbricht
Doch niemand hier schaut uns wirklich direkt ins Gesicht.
In der Halle der tausend Spiegel bin ich niemals ich allein.
Jeder Splitter wirft ein Bild das ich niemals wollte sein.
Tausend Augen tausend Urteile in jedem Winkel lauert Neid.
Wir verlier'n uns in der Menge in der Einsamkeit, und in verschwendeter Lebenszeit .
Immer der gleiche und doch komplett fremd vor jedem einzelnen Gericht .
Die Seele ist die Grenze die niemals in uns bricht.
(Solo Heavy Guitar)
Die Gesellschaft braucht Schubladen aus poliertem Holz.
Sie ersticken die Wahrheit und brechen deinen Stolz.
Du bist der Versager wenn das System es so will.
Und schreist du vor Schmerzen dann halten sie Dich still.
Sie biegen dein Wesen bis der Geist laut knackt.
Ein Schauspiel der Heuchelei ,völlig entartet und nackt.
Wir sind nur Reflexionen im Vorbeigehen erhascht.
Von dem Monster der Habsucht ,nach Bewertung und Urteilen vernascht.
Wer bist du wenn der letze Funke endlich erlischt
Wenn der Staub der Erwartung den Glanz vergangener Tage endgültig verwischt
Bist du mehr als die Summe der fremden Gedanken
Oder lebst du gefangen in Eisernen Schranken
Schau tiefer hinein hinter die schimmernde Wand
Reich mir im Dunkeln der Täuschung die Hand
In der Halle der tausend Spiegel bin ich niemals ich allein.
Jeder Splitter wirft ein Bild das ich niemals wollte sein
Tausend Augen, tausend Urteile in jedem Winkel lauert Neid
Wir verlier'n uns in der Menge in der Einsamkeit, und in verschwendeter Lebenszeit .