Verse]
Vor drei Jahren ging die Tür ganz leise zu,
kein Streit, kein Knall, du hast mich gebrochen und schienst dabei nur zuzusehen.
Die Wohnung leer, Stimmen sind plötzlich stumm,
unsere zwei Kleinen mädels blieben bei dir, meine Große viel zu fern und stumm.
[Chorus]
Und das Leben geht weiter, sagen sie mir jeden Tag,
auch wenn mein Herz oft noch in der Vergangenheit lag.
Ich steh wieder auf, auch wenn ich’s oft nicht versteh,
für meine Kinder bleib ich stark – egal, wohin ich geh.
[Verse 2]
Neuer Job, neues Leben, doch nichts fühlt sich neu an,
jeden Abend dieselbe Frage: Wo hab ich mich vertan?
Wir hatten gute Zeiten, das weiß ich ganz genau,
und genau das tut weh, wenn ich heut daran bau’.
[Bridge]
Kaum war ich weg, war schon ein neuer da,
heut baut ihr euch ein Haus, in deinem körper, ein neues Wunder ist nah.
Du bist glücklich, und ich musste lernen, loszulassen,
mit Nächten voller Fragen, die nicht schlafen lassen.
[Interlude]
Ich bin allein, doch nicht gebrochen, nur still,
hab gelernt, dass man nicht alles ändern will.
Ich lieb meine Kinder, das bleibt für immer besteh’n,
und egal wie weit sie sind – sie werden mich nie nicht seh’n.
[Chorus]
Und das Leben geht weiter, auch wenn’s manchmal schreit,
auch wenn Einsamkeit bleibt und die Erinnerung bleibt.
Ich geh meinen Weg, so wie das Leben es lehrt,
jeder Schritt bringt mich weiter, auch wenn’s manchmal schmerzt.