Nie genug, nie genug, nie genug
Immer dieses Gefühl: egal wie sehr man sich biegt
Nie genug, nie genug, nie genug
Heute erzähl ich meine Story
So, wie sie sich angefühlt hat
So, wie das Leben mich geprägt hat
Ohne Maske, ohne Schein
Nur das, was echt war
Da ist so viel, das in mir steckt
So viel, das ich nie rauslassen durfte
Last auf den Schultern, viel zu schwer
Und niemand hat sie wirklich gesehen
Schon als Kind hab ich gelernt
Dass Fairness kein Versprechen ist
Die Stillen gehen oft unter
Weil ihre Stimmen keiner hört
Ich war nie das, was man wollte
Zu ruhig, zu langsam, zu vorsichtig
Hab nie reingepasst, nie funktioniert
Unsichtbar sein war sicherer
Als gesehen und verletzt zu werden
Dann kam die Zeit, ich wurde älter
Und irgendwas kippte in mir
Ich dachte mir: Scheiß drauf
Ich red jetzt, ich steh auf, ich bin hier
Ich hab was zu sagen
Und plötzlich war ich zu viel
Zu direkt, zu unbequem
Zu laut für ihr Bild
Zu frei für ihre Regeln
Ein Problem, ein Ego, ein Fehler
Aber ganz ehrlich
Es spielt keine Rolle, wer du bist
Denn für manche
Bist du immer falsch
Nie richtig, nie passend
Nie das, was sie erwarten
Nie genug (nie genug)
Nie genug (nie genug)
Egal wie sehr du dich verbiegst
Nie genug
Und trotzdem
Steh ich hier
Mit meiner Stimme
Mit meinem Weg
Mit allem, was mich ausmacht
Denn das hier ist meine Geschichte
Und die gehört mir
Und ich schreib sie weiter