

Prompt / Lyrics
[Intro] Die Uhr an der Wand ist vor Jahren schon stehen geblieben. Ein einsamer Takt, den nur mein Herz noch schlägt. Draußen färbt sich der Himmel in ein fahles Grau. Es ist die Farbe meiner Seele, die niemand mehr trägt. Das Klavier verstaubt, die Saiten sind längst gerissen. Nur die Stille schreit mich an, sie will dich nicht missen. Kalter Wind zieht durch die Ritzen der alten Fensterscheiben. Er flüstert deinen Namen, doch du wirst niemals bleiben. [Verse 1] Ich sitze am Küchentisch, zwei Tassen stehen noch da. In einer ist der Kaffee schwarz, so wie mein Blick es war. Ich strecke meine Hand aus, greife tief in die Leere hinein. Wie konnte aus unserem „Wir“ ein so einsames „Ich“ sein? Jeder Schatten im Flur sieht heute Nacht aus wie dein Geist. Ein Trugbild aus Schmerz, das mir die Brust langsam zerreißt. Die Fotos an der Wand sind wie Fenster in eine tote Welt. In der die Sonne noch schien und kein einziger Stern fällt. Ich erinnere mich an das Lachen, das wie Musik klang. Jetzt höre ich nur noch das Echo, das mir den Atem bezwang. Es gibt keinen Trost in den Worten, die man mir heute schenkt. Weil jeder Gedanke an dich nur noch tiefer im Abgrund versenkt. [Pre-Chorus] Der Schmerz ist ein Ozean, in dem ich langsam ertrinke. Ich sehe das Ufer nicht mehr, egal wie sehr ich auch winke. Die Zeit heilt keine Wunden, sie reißt sie nur tiefer auf. Und das Schicksal nimmt grausam und kalt seinen Lauf. [Chorus] Oh, dieser Schmerz ist ein Messer aus reinem Kristall. Er spiegelt mein Elend und wartet auf meinen Fall. Du bist fort, und die Welt dreht sich einfach stumm weiter. Ich steige die Sprossen hinab auf meiner eigenen Leiter. In die Dunkelheit, wo kein Lichtstrahl mich jemals findet. Wo die Hoffnung verblasst und die Liebe qualvoll erblindet. Es brennt in den Venen, es frisst sich durch das Fleisch. Ein Abschied für immer, so unendlich schwer und so weich. [Verse 2] Deine Kleider im Schrank riechen noch schwach nach dem Mai. Ein Duft, der mich tötet, denn alles ist jetzt längst vorbei. Ich schließe die Augen und spüre die Kälte deiner Haut. Damals im Winter, als ich dir mein ganzes Leben anvertraut. Jetzt sind da nur Narben, die niemals richtig verheilen können. Weil die Götter uns diesen einen Moment nicht mehr gönnen. Ich suche dein Gesicht in der Menge der fremden Gestalten. Doch ich kann nur noch die Scherben meiner Träume festhalten. Jeder Schritt, den ich gehe, führt mich weiter weg von dir. Und doch stehst du jede Nacht weinend direkt hinter mir. Es ist ein Fluch, sich zu erinnern und doch alles zu wissen. Dass ich dich für den Rest meines Lebens werde hassen müssen. Nicht für das, was du tatst, sondern weil du mich hier lässt. In diesem Kerker aus Trauer, so unerbittlich und so fest. [Pre-Chorus] Die Stille ist lauter als jeder Schrei, den ich jemals tat. Ich verliere den Halt und ich verliere jeden guten Rat. Es gibt keine Gnade, nur das Ende, das langsam naht. Auf diesem einsamen, dunklen und dornigen Lebenspfad. [Chorus] Oh, dieser Schmerz ist ein Messer aus reinem Kristall. Er spiegelt mein Elend und wartet auf meinen Fall. Du bist fort, und die Welt dreht sich einfach stumm weiter. Ich steige die Sprossen hinab auf meiner eigenen Leiter. In die Dunkelheit, wo kein Lichtstrahl mich jemals findet. Wo die Hoffnung verblasst und die Liebe qualvoll erblindet. Es brennt in den Venen, es frisst sich durch das Fleisch. Ein Abschied für immer, so unendlich schwer und so weich. [Bridge] Könnte ich die Uhr nur drehen, nur eine einzige Minute zurück. Ich würde die Scherben fressen für ein Gramm von dem Glück. Doch das Glas schneidet tief, und das Blut ist so dunkelrot. In meinem Kopf herrscht Krieg, in meinem Herzen der Tod. Ich will nicht mehr kämpfen, ich will nur noch untergehen. In einem Meer aus Tränen, um dich dort einmal zu sehen. Nur ein Mal noch dein Haar berühren, nur ein letzter Blick. Bevor mich die Schwärze verschlingt und nie mehr gibt zurück. Warum bleibt die Erde nicht stehen, wenn ein Herz zerbricht? Warum straft mich der Morgen mit diesem grausamen Licht? [Chorus] Oh, dieser Schmerz ist ein Messer aus reinem Kristall. Er spiegelt mein Elend und wartet auf meinen Fall. Du bist fort, und die Welt dreht sich einfach stumm weiter. Ich steige die Sprossen hinab auf meiner eigenen Leiter. In die Dunkelheit, wo kein Lichtstrahl mich jemals findet. Wo die Hoffnung verblasst und die Liebe qualvoll erblindet. Es brennt in den Venen, es frisst sich durch das Fleisch. Ein Abschied für immer, so unendlich schwer und so weich. [Outro] Jetzt wird es still. Ganz still um mich her. Die Last auf den Schultern ist einfach viel zu schwer. Ich schließe das Buch, die Seiten sind völlig leer. Ein Echo der Leere, ich fühle mich gar nicht mehr. Nur noch ein Atmen, das langsam im Zimmer verhallt. Die Welt ist so einsam, so schrecklich und so kalt. Adieu, meine Liebe. Adieu, mein verlorenes Licht. Das ist das Ende, mehr Worte brauchen wir nicht. Nur noch die Nacht, die mich sanft in die Tiefe zieht. Und dies ist mein allerletztes, mein schmerzlichstes Lied. Schlaf gut in der Dunkelheit, wo wir uns nie mehr sehen. Ich werde jetzt auch in den ewigen Schattenwind gehen.
Tags
rap, male, melancholisch, aggressiv, pulsiv, passiv, deathcore, horrorcore, Symphonie
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2/2/2026