Strophe 1 (Rap – Aggressiv, intim, düster)
Du hast gesagt, so hast du mich noch nie erlebt
Dass die Erde unter uns wie ein Beben bebt
Eineinhalb Stunden rein in deine Intimität
Zu einer Zeit, wo sich die Welt schon nicht mehr dreht
Ich hab dich kontrolliert, dir die Sinne geraubt
Deine Schreie laut, weil du tief im Rausch
Die Abdrücke meiner Hand noch auf deiner Haut
Ein stummer Beweis für das, was wir gebaut.
Drei Stunden Ekstase, ein vernebelter Blick
Kein Schritt zurück, wir verfielen dem Glück
Du nanntest mich deinen Gott in der Nacht
Ich hab die verborgene Seite in mir entfacht
Ich war der Dom, die Kathedrale aus Schmerz und Lust
Du hast gestöhnt, ich hab deine Lippen geküsst
Um den Schall zu dämpfen, den die Dunkelheit schluckt
Wir waren auf einer Wellenlänge, völlig verrückt.
Refrain (Pop – Hochemotional, tragisch, laut)
Und du sagtest, du willst mir gehören, für immer und mehr
Doch heute ist dein Blick so kalt und so leer
Wir flogen so hoch, über jeden Verstand
Jetzt steh ich alleine im brennenden Land
Es bricht mir das Herz, wie du alles vergisst
Wer ich in dieser Nacht für dich gewesen bin
Die schönste Nacht seit Jahren zieht an mir vorbei
Und zurück bleibt nur ein stummer Schrei.
Strophe 2 (Rap – Schneller, verzweifelter)
Du wolltest mir folgen, hast es mehrmals gesagt
Hast dich völlig verloren in dem, was ich wag'
Dein ganzer Körper hat vor Lust vibriert
Wir haben uns im Rausch der Sinne fast verliert
Ich zeigte dir Facetten, die du niemals kanntest
Weil du mich sonst nur zahm und leise nanntest
Es war wie Magie, ein heiliger Pakt im Raum
Und jetzt fühlt es sich an wie ein verlassener Traum.
Denn plötzlich schaust du mich ganz anders an
Als ob nichts davon jemals in dir klang
Wie gelöscht aus dem Kopf, wie ein weißes Blatt
Das die intensivsten Stunden einfach ausgemerzt hat
Ich halt die Erinnerung fest wie ein Souvenir
Während ich dich Stück für Stück im Alltag verlier.
Refrain (Pop – Hochemotional, maximale Steigerung)
Und du sagtest, du willst mir gehören, für immer und mehr
Doch heute ist dein Blick so kalt und so leer
Wir flogen so hoch, über jeden Verstand
Jetzt steh ich alleine im brennenden Land
Es bricht mir das Herz, wie du alles vergisst
Wer ich in dieser Nacht für dich gewesen bin
Die schönste Nacht seit Jahren zieht an mir vorbei
Und zurück bleibt nur ein stummer Schrei.
Outro (Ruhig, fast geflüstert, bricht am Ende ab)
Du warst bereit, alles für mich zu tun...
Die Kathedrale stürzt ein, die Geister ruhn.
Es tat so gut, wie du meinen Namen nanntest...
Schade, dass du diese Seite von mir wieder verdammtest.
Alles vergessen...
Einfach so.