[Intro]
[low vocal register]
Mitternacht, wach
Handy schwarz, Kopf laut
Irgendwo auf dem Weg
ist was in mir abgeraucht
[Verse 1]
Früher hab ich schnell vertraut
heut zähl ich jede Falte in der Haut
Frag mich, wer aus mir geworden ist
war mal weich, heute steinharte Faust in der Brust
Alle reden von diesem warmen Stich
bei mir bleibt alles kalt, Digga, gar nichts trifft
Küss sie, doch es schmeckt nach nix
Herz wie 'n leeres Apartment, niemand zieht hier ein, seit ich
einmal zu tief gefallen bin
Seitdem häng ich zwischen Tagen, alles macht nur Sinn
wenn ich grade nichts fühl, alles betäub
Doch tief drin weiß ich, irgendwas ist wirklich kaputt in mir drin
[Chorus]
[female vocals, verhallt]
Ich glaub, ich kann nicht lieben
irgendwas in mir ist taub
Alle sagen, das wird wieder
doch ich warte und es bleibt einfach aus
Dieses Loch in meiner Brust
zieht mich runter, jede Nacht
Ich glaub, ich kann nicht lieben
irgendwas hat mich still gemacht
[Verse 2]
Alle fragen: "Bruder, was ist los mit dir?"
Ich sag: "Alles gut", aber seh mich von außen hier
wie 'n Statist in meinem eignen Film
lauf durch Szenen, doch ich fühl mich nicht drin
Jede Umarmung wirkt wie Schauspiel
Ich nick, wenn sie sagen, ich wär wichtig, aber glaub’s nicht
Zu viel Scheiß gesehen, ich hab mir abgewöhnt
zu hoffen, dass noch mal jemand bleibt, wenn der Staub sich legt
Manchmal wünsch ich mir nen Reset
andere Kindheit, anderes Mindset
Kein ständiger Alarm in meinem Kopf
Kein Drücken auf der Brust wie dieser viel zu enge Stock
[Chorus]
[Bridge]
[whispered vocals, beide]
Vielleicht bin ich nicht herzlos
nur zu oft verbrannt
Vielleicht ist da noch irgendwas
ganz tief, ganz leise, verbannt
Doch bis ich's wieder find
schieb ich alle weg von mir
Lach und sag, es ist schon okay
während innerlich alles erfriert
[Chorus]