

Prompt / Lyrics
Na na, na na Der Himmel brennt in kalter Glut, der Wind trägt Asche übers Land, ein Auge sieht das Ende kommen, der Runenmeister hält noch stand. Sein Speer erzittert in der Faust, sein Mantel weht im Sturm so rot, die Raben kreisen überm Schlachtfeld – es riecht nach Schicksal, Blut und Tod. Er wusste längst, was kommen wird, das Rad der Zeit bleibt niemals steh’n, doch selbst ein Gott kann nicht entrinnen, wenn Sterne schwarz vom Himmel weh’n. Odin fällt – doch nicht in Schande, sein Name hallt durch Raum und Zeit. Wenn Welten beben, Götter sterben, bleibt seine Spur in Ewigkeit. Odin fällt – doch nicht vergessen, sein Opfer trägt das Licht empor. Im Untergang liegt neuer Morgen, aus Asche steigt ein Weltenchor. Die Wölfe heulen in der Ferne, der Fenris reißt den Himmel auf, der Allvater tritt ihm entgegen, nimmt seinen letzten Atemlauf. Kein Zittern zeigt sich in dem Blick, kein Flehen formt sein altes Wort, nur Mut, der durch die Adern brennt – er geht dem Schicksal selbst entgegen fort. Er sah es einst im Quell der Weisheit, bezahlte Wissen mit dem Licht, doch selbst die tiefste Runenkunde zerbricht am Weltenendgericht. Odin fällt – doch nicht in Schande, sein Name hallt durch Raum und Zeit. Wenn Welten beben, Götter sterben, bleibt seine Spur in Ewigkeit. Odin fällt – doch nicht vergessen, sein Opfer trägt das Licht empor. Im Untergang liegt neuer Morgen, aus Asche steigt ein Weltenchor. Valhalls Hallen schweigen leise, kein Hörnerklang, kein Siegesruf, nur ein Flüstern alter Krieger: „Er ging voraus, weil er uns schuf.“ Sein Thron aus Gold wird leer nun stehen, doch Weisheit stirbt im Herzen nie, denn selbst im Fall des höchsten Gottes lebt seine Kraft in Mythologie. Odin fällt – die Welt erzittert, doch Hoffnung keimt im schwarzen Grund. Wo Götter bluten, wachsen Sterne, neues Leben heilt die Wund’. Odin fällt – doch sein Vermächtnis trägt die Flamme durch die Nacht. Und wenn der Morgen neu geboren, hat sein Opfer Licht entfacht. Ein Auge schloss sich für die Ewigkeit, doch tausend Augen blicken nun empor. Denn wer für die Welt sein Leben gibt, geht nie verloren. Die Äste von Yggdrasil beben, der Weltenbaum trägt still sein Leid, Blitze zucken durch die Sphären, Ragnaröks letzte Dunkelheit. Die Einherjer steh’n in Reihen, mit Schwertern blank im Feuerschein, sie wissen, dass ihr Vater kämpft – und keiner lässt ihn je allein. Sein Blut tränkt Erde, Meer und Himmel, durchdringt die Wurzeln tief im Stein, und wo sein letzter Atem endet, wird neues Leben Ursprung sein. Kein Ende ist nur reines Sterben, kein Fall bleibt ohne Widerhall, denn selbst im Tod des Allvaters liegt Keim für einen neuen Knall. Odin stürzt – doch Sterne brennen, sein Donner schlägt im Herzen ein! Welten fallen, Welten wachsen, aus seinem Blut wird Kraft allein! Odin stürzt – doch hört ihr’s rufen? Sein Name lebt im Sturmgebraus! Wenn Götter sterben, wird Geschichte – und neues Licht bricht machtvoll aus!
Tags
metal, power metal, rock, live
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2/27/2026