Strophe 1
Der Morgen kommt bevor ich ihn bestell
Kaffee kalt, der Kopf schon viel zu schnell
Termine reden lauter als mein Schlaf
Und irgendwo fragt einer nach dem Plan
Zwischen Zahlen, die Entscheidungen wollen
Und Gesichtern, die mir wirklich wichtig sind
Lern ich täglich neu zu unterscheiden
Was Gewicht hat und was nur laut beginnt
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Pre-Chorus
Ich trag so viele Schlüssel bei mir
Doch such noch immer die eine Tür
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Refrain
Ich steh zwischen allem
Zwischen gestern und bald
Zwischen Sicherheit
Und dem Sprung ohne Halt
Zwischen dem was ich lenke
Und dem was mich hält
Zwischen leiser Zuversicht
Und der viel zu schnellen Welt
Und wenn alles sich dreht
Bleibt ein Gedanke besteh’n
Ich muss nicht alles versteh’n
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Strophe 2
Abends wird die Wohnung endlich still
Kleine Schritte zeigen mir, wer ich wirklich bin
Ein Lachen holt mich aus dem Kopf zurück
Für einen Moment reicht einfach nur das Glück
Die Stadt zieht weiter unter meinen Fenstern
Und ich plane schon den nächsten Tag
Doch die wichtigen Fragen kommen leise
Wenn mich niemand mehr etwas fragen mag
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Pre-Chorus
Ich bau an Wegen Stück für Stück
Und such darin auch mich zurück
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Refrain
Ich steh zwischen allem
Zwischen gestern und bald
Zwischen Sicherheit
Und dem Sprung ohne Halt
Zwischen dem was ich lenke
Und dem was mich hält
Zwischen leiser Zuversicht
Und der viel zu schnellen Welt
Und wenn alles sich dreht
Bleibt ein Gedanke besteh’n
Ich muss nicht alles versteh’n
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Bridge (ansteigend)
Vielleicht ist Ankommen kein Ort
Sondern nur ein Gefühl
Zwischen Aufbruch und Bleiben
Zwischen Ziel und Ziel
Und vielleicht reicht es schon
Einfach weiter zu geh’n
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Finaler Refrain (ruhiger)
Ich steh zwischen allem
Und genau hier bin ich
Nicht verloren dazwischen
Nur noch nicht am Ziel
Und ich halt kurz an
Bevor alles neu beginnt
Weil ich zwischen allem
Am nächsten bei mir bin