[Intro - instrumental, Synths, Gitarren setzen ein]
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[Strophe 1]
Goldene Ketten, kalter Schein
Hinter der Bühne – ganz allein
Ein Lächeln glüht, die Hand so schwer
Er sagt: *„Das ist doch nur Begehr.“*
Er schreibt Verträge, du schreibst Leid
Ein stiller Schrei durch Lautigkeit
Im Rampenlicht ein falscher Gott
Er tanzt auf Seelen, Schweiß und Schrott
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[Refrain]
Lautlos – schreien sie im Dunkeln
Lautlos – keiner will es hören
Lautlos – Träume werden Lügen
Lautlos – bis sie verstummen müssen
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[Strophe 2]
Ein Ton, der nie gespielt wird
Ein Wort, das nie passiert
Sie nennen es Karriere
doch du verlierst dich immer mehr
Applaus erklingt, das Schweigen bleibt
Ein König thront, der Tränen schreibt
Sie singen schön, sie singen laut
Doch keiner sieht, weil niemand schaut
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[Refrain]
Lautlos – schreien sie im Dunkeln
Lautlos – keiner will es hören
Lautlos – Träume werden Lügen
Lautlos – bis sie verstummen müssen
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[Bridge – gesprochen, mit verzerrter Stimme]
„Ich geb’ dir Ruhm, ich geb’ dir Geld,
doch nur, wenn du dich selber quälst.
Ich bin das Tor, du bist das Spiel,
du willst nach oben – ich will dein Ziel.“
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[Breakdown – aggressiv, rhythmisch]
Kein Licht – kein Klang – kein Name bleibt
Wenn keiner deine Wahrheit schreibt
Doch aus der Stille wächst ein Schrei
Er bricht die Macht – er macht dich frei!
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[Refrain – final, chorisch und eruptiv]
Lautlos – jetzt wirst du gehört
Lautlos – das Feuer stört
Lautlos – kein Herrscher bleibt
Lautlos – bis die Wahrheit schreit!
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[Outro – langsam, drohend]
Sie wollten dich zum Schweigen zwingen
Doch du wirst lauter als sie singen.